Starker Dortelweiler Schlussspurt reicht nicht

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Auch in Königstein herrschten am Sonntag chaotische Verhältnisse in Sachen Wetter. Dass dabei das Team von Königsteins Trainer Bayram Mechmet gegen den SC Dortelweil, dessen glatter 4:0-Sieg vor Wochenfrist über den FV Hausen nicht die gewünschte Initialzündung entfachte, mit 2:1 (2:0) die Oberhand behielt, bezeichnete SCD-Coach Markus Beierle als ausgesprochen glücklich: "Ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Königstein war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, wir im zweiten Abschnitt. Aber das hat uns mal wieder nichts Zählbares gebracht, weil wir für individuelle Fehler prompt bestraft worden sind."

Auch in Königstein herrschten am Sonntag chaotische Verhältnisse in Sachen Wetter. Dass dabei das Team von Königsteins Trainer Bayram Mechmet gegen den SC Dortelweil, dessen glatter 4:0-Sieg vor Wochenfrist über den FV Hausen nicht die gewünschte Initialzündung entfachte, mit 2:1 (2:0) die Oberhand behielt, bezeichnete SCD-Coach Markus Beierle als ausgesprochen glücklich: "Ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Königstein war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, wir im zweiten Abschnitt. Aber das hat uns mal wieder nichts Zählbares gebracht, weil wir für individuelle Fehler prompt bestraft worden sind."

Königstein führte nach 45 Minuten verdient, wobei sich Jinseok Jeagal nach Schandrys Vorlage in der neunten Minute sowie Estefanio Brandao da Silva nach Wayne Schäfers uneigennützigen Querpass nach 36 Minuten als Torschützen optimal in Szene setzten. Weitere gute Gelegenheiten ließ die Taunustruppe allerdings ungenutzt verstreichen. Dortelweiler Highlights hatten Seltenheitswert und beschränkten sich auf Leon Günthers Distanzschuss, den FC-Keeper Fabio Milicia kurz vor Brandao da Silvas Tor entschärft hatte. "Wir haben früh den Grundstein zum vierten Saisonsieg gelegt. Auf Kunstrasenplatz lief es für uns eher nicht so gut", sagte Königsteins Pressesprecher Till Sommerfeld. Denn nach einer Regenunterbrechung in der 47. Minute ging es vom Naturrasen auf den Nachbarplatz.

Klar, dass die Dortelweiler Gäste ihre Offensiv-Bemühungen verstärkten und ihr Team taktisch neu sortierten. Gute Gelegenheiten, die die Königsteiner Abwehr in Verlegenheit gebracht hätten, ließen aber zunächst auf sich warten. Erst ab der 75. Minute wurde es spannend: Der in der 55. Minute für Leon Günther eingewechselte Oliver Steffen stürmte Richtung Königsteiner Strafraum, zog ab und traf in die Vollen. Königstein führte nur noch 2:1 und offenbarte in der Schlussphase konditionelle Schwächen. "Die waren platt", meinte Dortelweils Co-Trainer Julian Mistetzky, der erneut im Abwehrzentrum seinen Mann stand. Daraus Kapital zu schlagen, blieb den Bad Vilbeler Vorstädtern jedoch versagt, weil Kevin Cholewa aus kurzer Distanz per Kopfball vergab und er wenig später auch Nando Pröckls Flanke aus spitzem Winkel neben Milicias Kasten setzte.

FC-TSG Königstein: Milicia, Schandry, Kovacevic, Jeffrey Schäfer (75. Byun), Pyeonghwa, Watanabe, Jeagal, Wayne Schäfer (65. Ucar), Brandao da Silva, Stanic (80. Hees), Basanisi.

SC Dortelweil: Rühl – Pross, Mistetzky, Eiwanger – Assheuer (62. Karagöz), Müller (62. Wiemann), Cholewa, Pröckl – Günther (55. Steffen), Stahl – Dogot.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Zanin Saleh Mustafa. – Zuschauer: 50. – Tore: 1:0 (9.) Jeagal, 2:0 (36.) Brandao da Silva, 2:1 (75.) Steffen.

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