Starke Einstellung wird belohnt

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Es war ein Sieg des Willens und der Einstellung – und einer mit ein wenig Glück. Der SKV Beienheim gewann am Sonntagnachmittag sein Spiel in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West beim TuS Merzhausen mit 2:1, obwohl die Wetterauer fast eine ganze Halbzeit nur zu zehnt auf dem Platz standen. "Heute hat es bei uns endlich mal wieder gepasst. Wir sind zufrieden, da wir Gott sei Dank wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben", sagte SKV-Sprecher Stefan Raab nach der Partie.

Es war ein Sieg des Willens und der Einstellung – und einer mit ein wenig Glück. Der SKV Beienheim gewann am Sonntagnachmittag sein Spiel in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West beim TuS Merzhausen mit 2:1, obwohl die Wetterauer fast eine ganze Halbzeit nur zu zehnt auf dem Platz standen. "Heute hat es bei uns endlich mal wieder gepasst. Wir sind zufrieden, da wir Gott sei Dank wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben", sagte SKV-Sprecher Stefan Raab nach der Partie.

Vor einer mageren Kulisse und bei schlechten Platzverhältnissen hatten die Beienheimer vom Start weg die bessere Einstellung: läuferisch, kämpferisch und spielerisch. Vor allem wenn die Truppe von Trainer Sebastian Spisla die Merzhäuser hoch anlief, hatten diese Probleme, überhaupt aus ihrer eigenen Hälfte herauszukommen. Das frühe 1:0 war folgerichtig: Ein langer Ball von Robin Nowak flog auf die rechte Seite, wo Waldemar Patzwald aus spitzem Winkel den Ball am unschlüssigen TuS-Keeper Tom-Luca Meiller vorbeispitzelte. Vom Pfosten trudelte der Ball dann ins Tor. Auch in der Folge hatten die Beienheimer ein Chancenplus, hätten zur Pause mindestens mit 2:0 führen können, wenn nicht müssen. Doch Ante Paradzik verpasste erst nach guter Vorarbeit von Luca Calla (29.) und traf dann nur die Latte (40.), Patzwalds Nachschuss ins Tor wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Eine Minute später lag der Ball erneut im Netz der Hausherren – wieder entschied der Unparteiische auf Abseits, zudem verzog Leon Hirzmann aus aussichtsreicher Position (44.).

Nach der Pause dann der Schock: Serge Mamoum Amouzong holte sich nach einem Foul an der Mittellinie seine zweite Gelbe Karte ab – die erste hatte er eine Minute zuvor wegen Meckerns gesehen (54.), dann fiel der Ausgleich: Kai Hohmann hatte einfach mal aus der zweiten Reihe drauf gehalten. Doch die Beienheimer steckten nicht auf, auch wenn die Hausherren aus dem Usinger Stadtteil nun ihre Chance witterten. Spisla wechselte offensiv – und wurde belohnt: Nach einem Foul von Keeper Meiller an Hirzmann traf Paradzik per Strafstoß zum 2:1 (86.), nachdem Calla zuvor erneut nur die Latte getroffen hatte. Beim Schuss aufs Lattenkreuz von Hohmann in der Nachspielzeit hatten die Beienheimer allerdings Glück.

"Wir haben es mit dem Platzverweis und den ausgelassenen Chancen unnötig spannend gemacht, aber letztlich war der Sieg verdient. Ein zweites Tor für Merzhausen wäre des Guten nun wirklich zu viel gewesen", bilanzierte Raab abschließend.

TuS Merzhausen: Meiller; Castellino, Vidovic, Corrado (ab 78. Cosic), Zrakic, Julian, Maric, Berschick, Howei, Demnasi, Fliess (ab 16. Gratieux).

SKV Beienheim: Belzer – Nowak, Wolf, Amouzong, Pircek (ab 81. Michalak) – Paradzik, Calla, Pllana, Patzwald (ab 68. Suarez) – Hirzmann (ab 90.+2 Döring).

Im Stenogramm / Schiedsrichter Safi (Erlensee). – Zuschauer: 50. – Tore: 0:1 (9.) Patzwald, 1:1 (66.) Hohmann, 1:2 (87./FE) Paradzik. – Gelb-Rot: Amouzong (54./Meckern).

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