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Stanley/Firsanov wirbeln bei Generalprobe

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(mn) Chris Stanley und Konstantin Firsanov - da hatten sich zwei gefunden; jedenfalls am Sonntagabend. Dreimal konnte sich der Deutsch-Russe beim 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)-Erfolg des Eishockey-Oberligisten EC Bad Nauheim gegen den ERV Schweinfurt, Neuling in der Süd-Gruppe, in die Torschützenliste eintragen.

Und dreimal profitierte der 30-Jährige vom Zuspiel und zugleich dem Raum, den der Kanadier ihm auf beeindruckende Art und Weise geschaffen hatte. Vor 500 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion trafen eine Woche vor dem Meisterschafts-Derby gegen Frankfurt zudem Janne Kujala, Eddy Rinke und Harry Lange für die Roten Teufel.

Die 60 Minuten entwickelten sich wie schon am Freitag der Test gegen Freiburg (4:0) zu einer doch höchst einseitigen Angelegenheit, obwohl neben dem Langzeit-Ausfall Pierre Wex mit Mathias Baldys, Daniel Oppolzer, Michel Maaßen und Patrick Strauch gleich vier weitere Stürmer angeschlagen auf der Tribüne saßen und zudem die Förderlizenz-Unterstützung aus Mannheim fehlte. Prognosen bezüglich der Einsätze von Oppolzer, Maaßen und Strauch zum Rundenstart wollten gestern weder die Funktionäre noch die Spieler selbst geben. So übernahmen die Junioren Julian Napravnik und Patrick Sattler die Positionen neben Sven Schlicht im dritten Block.

Mit einer boxerischen Einlage sorgte Schlicht (Punktsieger gegen Alex Funk) Mitte des zweiten Abschnitts für etwas Leben auf den Rängen, rein sportlich hatte der Vergleich mit den ebenfalls geschwächt angereisten Gästen nämlich nur besseren Trainingsspiel-Charakter. Zu deutlich waren die Unterschiede, insbesondere wenn die Stanley-Reihe die Defensive des letztjährigen Bayernligisten von einer Verlegenheit in die nächste stürzte.

RT-Torwart Thomas Ower musste in der 15. Minute erstmals eingreifen. Erst als die Unparteiischen in der zweiten Hälfte der Partie begonnen hatten, ihre insgesamt 14 Strafminuten gegen Bad Nauheim auszusprechen, und sich auch der eine oder andere Leichtsinn im Bewusstsein des klaren Erfolges eingeschlichen hatte, gab’s hin und wieder so etwas wie Betrieb im RT-Drittel. Zumindest fand im Schlussdrittel der eingewechselte Alexander Wagner auch die eine oder andere Gelegenheit, sich mit guten Paraden auszuzeichnen.

EC Bad Nauheim : Ower (ab 41. Wagner) - Baum, Schreiber, Franz, Ketter, Pöpel, Pietsch - Rinke, Stanley, Firsanov, May, Lange, Kujala, Napravnik, Sattler, Schlicht.

Tore : 1:0 (6.) Firsanov (Stanley), 2:0 (16.) Firsanov (Stanley), 3:0 (31.) Kujala (Pietsch - 5-4), 4:0 (34.) Rinke, 4:1 (37.) Hollweg (Litesov, Filobok), 5:1 (43.) Firsanov (Stanley, Rinke), 6:1 (49.) Lange (Rinke, Baum). - Strafminuten : Bad Nauheim 14, Schweinfurt 14. - Zuschauer : 500.

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