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Stanley und Oppolzer erlegen die Eisbären

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(dbf/mw) Lockerer Sieg für den EC Bad Nauheim in der Eishockey-Oberliga West: Die Mannen von Frank Carnevale setzten sich bei den Eisbären Hamm mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0) durch und bleiben damit den Löwen Frankfurt auf den Fersen, die im Spitzenspiel Duisburg mit 5:0 besiegten.

Am morgigen Sonntag empfangen die Roten Teufel ab 18.30 Uhr den Krefelder EV, der gestern spielfrei war.

Bad Nauheim agierte mit sechs Verteidigern und zehn Stürmern, wobei Sven Schlicht neben Christian Franz verteidigte und Matthias Baldys zumeist mit Tim May im dritten Block rotierte. Die Gastgeber boten drei volle Reihen auf.

Im ersten Drittel hatten die Bad Nauheimer die Partie jederzeit sicher im Griff und führten mit 2:0. Doppelter Torschütze war dabei Chris Stanley. Der Kanadier profitierte zunächst von einem No-Look-Pass seines Sturmkollegen Rinke (10.), ehe sechs Minuten später Verteidiger Daniel Ketter an der blauen Linie dem EC-Topscorer die Scheibe überließ und dieser nach einem Solo die Führung verdoppelte (16.). Schiedsrichterin Hertrich hatte bereits eine Strafe angezeigt; später verweigerte sie den Roten Teufel einen Penalty, als Maaßen zu Fall kam. Von den Gastgebern war indes vor der ersten Pause kaum etwas zu sehen. In dieser wurde zunächst ein Tor geflickt, bevor es in die zweiten 20 Minuten ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Bad Nauheim kontrollierte die Partie und erspielte sich mehr Torchancen als vor der Pause, zumeist fehlte jedoch der letzte Biss. Daniel Oppolzer schraubte sein Torkonto weiter in die Höhe – es war das vierte Spiel in Folge, in dem der Zugang traf. An beiden Treffern war erneut Eddy Rinke beteiligt, der zunächst auflegte (28./3:0) und später die Scheibe zu Stanley brachte – der Oppolzer bediente (34./4:0).

Im Schlussabschnitt zeichnete sich erneut die erste Bad Nauheimer Reihe für den fünften Treffer verantwortlich, Oppolzer schnürte den Dreierpack (42.). Janne Kujala (50.), Tim May (55.) und Michel Maaßen (58.) schraubten das Resultat auf 8:0 gegen insgesamt enttäuschende Hammer in die Höhe. Stanley und Lange trafen noch den Pfosten.

Die Frankfurter Löwen haben unterdessen weiter Verletzungspech. Verteidiger Manuel Neumann erlitt einen Halswirbelbruch im Training. Schlüsselszene am Ratsweg gestern gegen Duisburg war die Spieldauerstrafe für Füchse-Keeper Linda beim Stand von 1:0.

Hammer Eisbären: Voigt (50. Hoffmann) – Köchling, Becker, Pietzko, Clusen, Uglar, Rademacher – Potthoff, Gose, Löcke, Bartzen, Weißleder, Jasik, Kruminsch, Wichern, Streser.

EC Bad Nauheim: Ower – Baum, Pöpel, Ketter, Schreiber, Franz, Schlicht – Rinke, Stanley, Oppolzer, Strauch, Lange, Firsanov, Kujala, May, Maaßen, Baldys.

Tore: 0:1 (10.) Stanley (Rinke), 0:2 (16.) Stanley (6-5 – Ketter), 0:3 (28.) Oppolzer (Rinke), 0:4 (37.) Oppolzer (Stanley, Rinke), 0:5 (42.) Oppolzer (Pöpel), 0:6 (50.) Kujala (Baldys), 0:7 (55.) May (Maaßen), 0:8 (58.) Maaßen (Baldys). – Strafminuten: Hammer Eisbären 4, EC Bad Nauheim 8. – Zuschauer: 488.

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