Stanley-Comeback gelungen

(dbf/mn) Der EC Bad Nauheim hat sich für sein viertes und letztes Vorrunden-Hessen-Derby in der Eishockey-Oberliga (Montag, 18 Uhr gegen Kassel) warmgespielt. In Herford kamen die Roten Teufel am Freitagabend zu einem erwartet mühelosen 12:0 (1:0, 5:0, 6:0)-Erfolg.

Eine Niederlage gab es für die Wetterauer allerdings im Personal-Poker um Danny Reiss. Der vielerorts umworbene Verteidiger der Herford Ice Dragons schließt sich zum Jahreswechsel dem Mitkonkurrenten Kassel Huskies an. Unter Zugzwang geraten auch die Löwen Frankfurt. Abwehrspieler Marco Müller fällt mit einer Schulterverletzung mehrere Wochen aus.

Das Interesse der 40 mitgereisten RT-Fans unter den 400 Zuschauern in Herford galt diesmal Dylan Stanley, der nach seinem Knöchelbruch ein mehr als zufriedenstellendes Comeback (ein Tor, fünf Vorlagen) feiern konnte.

Die Gäste, mit Markus Keller als einzigem Torwart angereist (Ersatzkeeper Patrick Glatzel und Stürmer Dennis Cardona fehlten krankheitsbedingt), stellten mit fünf Treffern im zweiten Abschnitt einer sehr einseitigen Partie die Weichen.

EC Bad Nauheim : Keller - Mangold, Baum, Ketter, Kohl, Pöpel, Franz - Schwab, Gare, Weibler, Maaßen, Lavallee, Kujala, Striepeke, Baldys, Wex, Stanley, May.

Tore : 0:1 (15.) Maaßen (Pöpel, Wex) 0:2 (26.) Striepeke (Stanley, Baldys), 0:3 (29.) Baldys (Wex, Stanley), 0:4 (32.) Schwab (Pöpel), 0.5 (34.) Gare (Schwab), 0:6 (37.) Franz (Lavallee), 0:7 (44.) Gare (Schwab, Kujala - 5-4), 0:8 (44.) Kujala (Stanley, Maaßen), 0:9 (45.) Weibler (Stanley, Maaßen -5-4), 0:10 (47.) Stanley (Kujala), 0.11 (50.) Maaßen (Stanley, Lavallee), 0:12 (56.) May (Baldys, Kohl). - Strafminuten: Herford 6, Bad Nauheim 4. - Zuschauer: 400.

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