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Staffeln erzielen Pflichtzeit für »Süddeutsche«

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Spannend bis zur letzten Sekunde blieb der Versuch der beiden Staffelteams der SG Wetterau, die Pflichtzeit für die Süddeutschen im heimischen 50-m-Becken des Usa-Wellenbades zu erreichen. Die 4 x 200 m Freistil sollten bei den Damen in mindestens 10:00 Minuten und bei den Herren in 9:00 Minuten geschwommen werden. Jasmin Scholl, Helen Naumann, Samira Keck und Judith Maibaum als Schlussschwimmerin erreichten haarscharf in der Wetterauer Sprinternacht, einer Wettkampfveranstaltung der beiden Vereine VfB Friedberg und Schwimmclub Bad Nauheim, die Normzeit in 9:59,42 Minuten. 8:55,34 Minuten und damit gut vier Sekunden unter Norm benötigten die Jungs in der Besetzung Andreas Meuser, Hendrik Möller, Benjamin Rank und Stanislav Kronin. Groß war danach der Jubel, das Ticket für die Meisterschaften im kommenden Jahr gelöst zu haben.

Rund 15 Vereine mit 160 Aktiven und 534 Starts besuchten die 7. Auflage der Schwimmsportveranstaltung der SG Wetterau, an der bis auf die 4 x 200-m-Staffelstrecke lediglich Sprints, d.h. 50-m-Strecken in allen vier Lagen, auf dem Programm stehen. Erstmals startete auch eine weitere Wetterauer Schwimmabteilung, der SV Fun Ball Dortelweil, mit 18 Kindern aus dem Nachwuchsbereich. Unter Aufgebot zahlreicher Eltern als Kampfrichter, Kuchenverkäufer, Bahnenzuteiler etc. verlief der perfekt organisierte Wettkampf in geordneten Bahnen, und es wurde die eine oder andere Bestzeit im heimischen Trainingsbecken erzielt.

In die beiden Lottofinalläufe, die jeweils nach 50 m Rücken und 50 m Brust sowie nach 50 m Freistil und 50 m Delfin stattfanden, gelangten die acht punktbesten SchwimmerInnen der Jahrgänge ‘95 und älter sowie ‘96 und jünger.

Nach Auslosung durch den Starter Paul Kreissl wurde das Finale dann in der jeweils anderen, nicht geschwommenen Lage geschwommen. Die drei Schnellsten der Finals erhielten durch die 1. und 2. Vorsitzende des Schwimmclub Bad Nauheim, Kerstin Uhlig und Christiane Buccerius, eine Geldprämie bzw. Sachpreise.

Das erste Finale nach 50 m Brust und Rücken erreichten aus heimischer Sicht Hanna Sorek, Robin Siegel, Tom Weber und Julian Mattusch (Wertung Jg. 96 und jünger) sowie Jasmin Scholl, Samira Keck und Andreas Meuser (Wertung Jg. 95 und älter) - hier wurde dann Schmetterling bzw. Freistil ausgelost. Für den zweiten Finallauf, in dem die punktbesten Schwimmerdes Delfin- und Freistilsprints starten durften, qualifizierten sich Rebecca und Tom Weber sowie Robin Siegel (Wertung Jg. 96 und jünger).

In der Wertung Jg. 95 und älter schwammen Hendrik Möller und Andreas Meuser um die Geldprämie, wobei Meuser mit 29,86 Sekunden für 50 m Rücken mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor Maxim Dimitruk von der SG Fechenheim das Rennen entschied.

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