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Mit Köpfen wollen die Spieler des VfB Friedberg um Stephan Wladarz (l.) und Malte Strothmann im Stadtderby heute Abend bei Türk Gücü Friedberg II punkten.

Stadtduell am Eisenkrain

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(kun). Stadtduell am Eisenkrain: Im Oberhaus des Friedberger Fußballkreises steigt am Freitagabend ab 20.15 Uhr das Kreisstadtderby zwischen Türk Gücü Friedberg II und dem VfB Friedberg auf dem Sportgelände in Ober-Rosbach.

Nach drei Spielen ohne Sieg wollen die Gastgeber den Negativtrend mit einem Heimerfolg gegen den Stadtrivalen stoppen. Am vergangenen Spieltag musste die Elf von TGF-Coach Ümit Karpuz eine überraschende 3:4-Niederlage gegen einen ersatzgeschwächten SV Bruchenbrücken hinnehmen, während der VfB den SV Nieder-Weisel mit 2:0 in die Schranken verwies und nach sechs Punkten aus den letzten drei Spielen mit breiter Brust in den stadtinternen Vergleich geht. Mit einem Auswärtserfolg am Eisenkrain könnte das Team von VfB-Coach Antonios Tsiakalos nach Punkten mit dem Gegner gleichziehen.

"Für uns geht es darum, die gute Leistung beim jüngsten Heimsieg gegen Nieder-Weisel zu bestätigen, der enorm wichtig für unsere Moral war. Immerhin sind die Nieder-Weiseler die einzige Mannschaft, die dem Tabellenführer aus Steinfurth im bisherigen Saisonverlauf Punkte abnehmen konnte. Mit einem Sieg im Stadtderby gegen Türk Gücü Friedberg könnten wir das untere Tabellendrittel verlassen und uns ein wenig Luft verschaffen, zumal wir anschließend zwei spielfreie Wochenenden vor uns haben", erklärt Tsiakalos, der im Flutlicht-Duell auf Michael Schäfer, Stephan Wladarz, Barzan Sabir und Anzor Edaev verzichten muss.

Für die Nieder-Weiseler geht es derweil im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Ober-Rosbach am Sonntag (15 Uhr) um Wiedergutmachung für die 0:2-Pleite gegen den VfB. "Die Niederlage gegen Friedberg war nicht einkalkuliert. Leider hat uns die nötige Einstellung zum Spiel gefehlt, sodass der VfB einen verdienten Erfolg gefeiert hat. Nun wollen wir uns die drei Punkte gegen Ober-Rosbach zurückholen", fordert Nieder-Weisels Trainer Gökhan Kocatürk. "Obwohl die Gäste als Tabellenzweiter in der Favoritenrolle sind, werden wir auf Sieg spielen und hoffen auf den richtigen Match-Plan." Die bisherige Saisonbilanz der Butzbacher Vorstädter ist ausgeglichen. Jeweils drei Siege, Unentschieden und Niederlagen hat die Kocatürk-Elf auf ihrem Konto und rangiert damit als Rangsiebter im gesicherten Tabellenmittelfeld. Verzichten müssen die Hausherren am Sonntag auf Frederic Nockemann, Pascal Rohe, Yannik Schäfer und Mathieu Wolf.

Im Lager des Tabellenzweiten der Friedberger Kreisoberliga ist man mit den jüngsten Resultaten gegen Dorn-Assenheim (2:2) und Nieder-Wöllstadt (2:2) ebenfalls nicht zufrieden. "Wir haben an den letzten beiden Spieltagen den einen oder anderen Punkt liegen gelassen. Die Mannschaft muss weiter hart an sich arbeiten, damit wir die Spiele wieder erfolgreich gestalten können. Gegen den SV Nieder-Weisel unternehmen wir einen neuen Anlauf. Alle Spieler sind fit und an Bord", erklärt Gästecoach Jens Paetzold im Vorfeld.

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