Fußball

SV Staden II mit direkter Rückkehr

(lab). Nach nur einer Saison in der Fußball-Kreisliga C hat der SV Teutonia Staden II den Wiederaufstieg geschafft. So richtig gerechnet hatten mit den Teutonen im Unterhaus allerdings nur wenige. Der Aufstieg kam quasi um die Ecke. Ein Corona-Aufstieg sozusagen.

Denn 0,2 Punkte mehr im Quotienten sicherten der Reserve letztlich den zweiten Platz vor dem SV Ober-Mörlen II. Zur Zeit des letzten Saisonspiels im März hatte die Reserve sich allerdings bereits auf Rang zwei gesetzt, mit 40 Punkten. Eine knappe Nummer am Grünen Tisch, über die man dennoch glücklich ist: "Wir freuen uns riesig über den Aufstieg, haben bereits vier Neuzugänge und kaum Abgänge zu vermelden", sagt der Spielausschuss-Vorsitzende Hagen Deis. Es läuft also, auch wenn sich schnell die Frage aufdrängt: Hätte der Aufstieg auch mit einer vollen Saison geklappt? Deis glaubt daran. "Wir hätten gute Optionen für die Relegation gehabt, zwar Echzell und Ober-Mörlen II noch vor der Nase gehabt, aber wir hätten versucht, uns durchzusetzen", sagt er.

Die Leistungen waren durchaus ansprechend. Erst mal mit zwei Niederlagen gestartet, fand die Mannschaft schnell ihren Lauf, behauptete sich gegen die Mitkonkurrenten SG Rockenberg/Oppershofen II und TFV Ober-Hörgern II. Und das deutlich, mit zusammengenommen zwölf Toren. Vier Wochen später folgte ein 4:3-Zittersieg gegen Kellerteam FSG Wisselsheim II, ein knappes 2:1 gegen die ebenfalls weiter unten platzierten Gambacher. C-Liga ist manchmal eben Achterbahnfahrt. Die Berge und Täler waren bei der Teutonia allerdings flach genug, um sich durchgehend in der Spitze zu behaupten, am Ende 13 Siege zu holen. Mit Yalcin Atay stellte das Team zudem den Topscorer der Liga, ein Drittel aller Treffer gingen auf sein Konto.

Und nun also B-Liga. Da, wo man in der Saison 18/19 erst war, als Tabellenletzter abgestiegen ist. "Wir hoffen auf eine gute Saison, haben viele eigene Spieler an Bord, Dirk Adler wird Trainer bleiben", so Hagen Deis. Mit stabilisierter Mannschaft und vielen erfolgreichen Sonntagen im Rücken wird das Ziel dann wohl erstmal der Klassenerhalt sein.

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