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Alexander Clark will mit dem FC Ober-Rosbach im Spitzenspiel gegen den SV Staden die Tabellenführung erobern.

Spitzenspiel unter Flutlicht

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(kun). Spitzenspiel am Eisenkrain: Im Oberhaus des Friedberger Fußballkreises empfängt der Tabellenzweite aus Ober-Rosbach heute Abend ab 20.15 Uhr den punktgleichen Kreisoberliga-Spitzenreiter aus Staden zum Flutlichtduell. Beide Teams sind mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Saison gestartet - während sich die Teutonen nach ihrem souveränen 6:1-Auftakterfolg gegen den Aufsteiger aus Dorn-Assenheim vor Wochenfrist beim 2:2 mit dem SV Nieder-Weisel die Punkte teilten, kamen die Ober-Rosbacher nach dem glanzlosen 2:0-Heimsieg zum Rundenstart gegen den FC Hessen Massenheim bei ihrem Gastspiel in Ober-Wöllstadt am vergangenen Spieltag zu einem 3:3.

"Wir haben sicherlich noch etwas Sand im Getriebe, dennoch bin ich mit dem Saisonstart insgesamt zufrieden. Gegen Ober-Wöllstadt haben wir einen Zwei-Tore-Rückstand noch gedreht, was zeigt, wieviel Moral in der Mannschaft steckt. Nun wollen wir im Heimspiel gegen Staden unseren zweiten Saisonsieg einfahren", fordert Ober-Rosbachs Trainer Jens Paetzold, der im Vorfeld des Spitzenspiels gegen den Tabellenführer aus Staden personelle Änderungen in der Startaufstellung der Heimmannschaft ankündigt. "Alle Spieler sind verletzungsfrei, ziehen im Training super mit und drängen auf ihre Einsatzzeiten. Deshalb wird es definitiv die eine oder andere Veränderung in der Startformation geben."

Verzichten müssen die Hausherren auf Johannes Otto (krank) und Arthur Njikam Mouliom (Urlaub), während auf Seiten der Gäste aus Staden im Vergleich zur Vorwoche gleich vier Akteure ausfallen. "Das zwingt mich zum Umbau meiner Startelf. Wie sich das auf dem Platz auswirkt, wird sich zeigen. An einem guten Tag ist unseren jungen Wilden aber immer etwas zuzutrauen", sagt Stadens Trainer Thorsten Unger. Die Teutonen sehen sich bei ihrem Gastspiel am Eisenkrain heute Abend zwar in der Außenseiterrolle, geben sich aber dennoch kämpferisch. "Auch wenn Ober-Rosbach klarer Favorit ist, ist es unser Ziel, auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen zu bleiben.", erklärt Unger.

Hinter dem Spitzenduo liegen sechs Mannschaften mit jeweils drei Punkten in Lauerstellung. Dazu gehört neben dem TSV Ostheim, der nach seinem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den VfB Friedberg im Heimspiel gegen Massenheim am Sonntag ab 15 Uhr nachlegen will, auch die FSG Burg-Gräfenrode, die zeitgleich den FV Bad Vilbel empfängt, und der SV Steinfurth, der seine Visitenkarte beim VfB Friedberg abgibt. Während der SV Nieder-Weisel bei seiner Heimspielpremiere gegen Bruchenbrücken den ersten Saisonsieg anstrebt, muss der Aufstiegsaspirant Türk Gücü Friedberg II beim TSV Dorn-Assenheim ran.

Neuling gegen Aufstiegsaspirant

Der Aufsteiger hat der deutlichen 1:6-Auftaktpleite gegen Staden mit dem 1:0-Auswärtssieg in Bruchenbrücken am zweiten Spieltag die passende Antwort folgen lassen. "Als Liganeuling hofft man immer, den ersten Sieg möglichst früh in der Saison einzufahren. Das nimmt ein wenig den Druck. Mit dem nötigen Quäntchen Glück ist uns dies gegen Bruchenbrücken gelungen. Nun wollen wir gegen Türk Gücü Friedberg nachlegen und vor heimischem Publikum zumindest einen Punkt holen", sagt Dorn-Assenheims Fußball-Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer. Auch wenn die Auftaktpartie gegen Staden das nicht unbedingt gezeigt habe, sei man auf eigenem Platz immer ein unangenehmer Gegner. "Um den Favoriten zu ärgern, müssen wir aber definitiv einen sehr guten Tag erwischen", sagt Krätschmer. Verzichten müssen die Hausherren auf Felix Strebert, Marcel Kempf und Lucas Fritz (alle im Urlaub) sowie den verletzten Jeffery Williams. Hinter dem Einsatz von Pascal Zika steht aufgrund einer Rippenprellung zudem ein Fragezeichen.

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