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Dieter Schmitt (l.) und Andreas Marcks (beide SG Rodheim II) haben in der Abwehr gegen den Gießener SV einen schweren Stand.

Spitzenreiter eine Nummer zu groß

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(pm). Die Rodheimer "Zweite" hatte am vergangenen Wochenende in der Volleyball-Landesliga Nord bei Tabellenführer Gießener SV glatt mit 0:3 das Nachsehen. Wie schon in den Wochen zuvor musste Spielertrainer Dieter Schmitt mit einer Vielzahl von Absagen zurechtkommen. Neben den Verletzten Jens Bender und Stefan Kann fehlten auch noch Marcel Kopperschmidt und Thomas Lingenau. Um den Mittelblock dennoch positionsgemäß besetzen zu können, sollte Andreas Marcks aus der dritten Männermannschaft aushelfen.

Die Ansprache vor dem Spiel von Trainer Schmitt fiel sehr kompakt aus: "Lasst uns Spaß haben. Hauptsache, es verletzt sich niemand." Gleich zu Beginn der Partie zeigte Gießen eine äußerst stabile und effektive Blockarbeit. Die Rodheimer Annahme um Libero Frank Ettlinger war noch relativ stabil, dennoch fehlte es den Wetterauern im Angriff an Durchschlagskraft und Spielwitz. Satz eins ging mit 25:18 recht deutlich an die Hausherren aus Gießen. Die Sätze zwei und drei konnten die Gäste durch eine leichtere Steigerung etwas enger gestalten. Dennoch gingen diese mit 25:21 und 25:22 ebenfalls an den Tabellenführer.

Der Gießener Block sollte an diesem Tag den Unterschied machen. Timo Becker resümierte: "Wir sind einfach nicht eingespielt, unser Kader schrumpft von Spiel zu Spiel." So bleibt aus Wetterauer Sicht nur zu hoffen, dass sich der eine oder andere Spieler bis zum nächsten Heimspiel wieder fit meldet.

Rodheim II: Timo Becker, Frank Ettlinger, Max Gaus, Andreas Marcks, Rolf Oberhofer, Dieter Schmitt, Christian Stange.

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