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Für die HSG Mörlen um Max Breitenfelder steht mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Wettenberg II ein dicker Brocken auf dem Programm.

Auf dem Weg in die Spitzengruppe

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(se). Recht erfolgreich waren am vergangenen Wochenende die drei Wetterauer Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga Gießen. So feierte die HSG Wettertal mit dem 28:25 in Marburg-Cappel den ersten Saisonerfolg - und das mit einer Mannschaft, die Trainer Sven Tauber wegen der vielen Ausfälle scherzhaft als "bunten Haufen" bezeichnet hat. Nun kommt mit der HSG Linden II das punktlose Schlusslicht nach Rockenberg. Auch die MSG Florstadt/Gettenau kehrte am vergangenen Wochenende mit einem Sieg aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf in die Wetterau zurück. 38:30 in Kirchhain ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Nun gibt der TV Wetzlar seine Visitenkarte in Florstadt ab, und damit eine Mannschaft, die bislang noch keinen Punkt geholt hat. Ohne vermessen zu sein: Daraus muss eine Favoritenstellung der MSG abgeleitet werden. Dagegen hat die HSG Mörlen bei der HSG Wettenberg II anzutreten, bei der Mannschaft also, die von vielen als Titelanwärter Nummer eins angesehen wird - trotz der Niederlage zuletzt in Rechtenbach.

HSG Wettenberg II - HSG Mörlen (Sa., 18 Uhr/Gesamtschule Launsbach):Die offensive 3:2:1-Deckung der Wettenberger ist in den Augen von Philipp Petriesas eine der stärksten der Liga. Der Mörler Trainer möchte dennoch Mittel und Wege finden, diese am Samstagabend möglichst häufig zu knacken. Dennoch fahren die Gäste nicht als Favorit nach Launsbach. Allerdings sieht es in personeller Hinsicht alles andere als schlecht aus für die Mörlen. Petriesas hofft, dass ihm alle Mann zur Verfügung stehen. Allerdings wollen die Wettenberger die Niederlage in Rechtenbach aus der Vorwoche vergessen machen, was die Aufgabe für die HSG Mörlen sicherlich nicht leichter macht.

HSG Wettertal - HSG Linden II (Sa., 19.30 Uhr/Wettertalhalle Rockenberg):Die Personalsituation bei den Gastgebern hat sich ein wenig entspannt: Yannick und Tobias Kreuzer stehen wieder zur Verfügung, eventuell auch Fabian Exner. Allerdings fehlen noch die beiden torgefährlichen Spieler Jonas Kielich und Andreas Boller. Daher will der Trainer Sven Tauber von einer Favoritenstellung nichts wissen: "Es wird ein Spiel auf Augenhöhe", vermutet der Coach, der außerdem darauf hinweist, dass seine Mannschaft im Gegensatz zu den Gästen noch nicht eingespielt sein kann.

MSG Florstadt/Gettenau - TV Wetzlar (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Florstadt):Mit 6:2 Punkten seht die MSG als Tabellenfünfter sehr ordentlich da. Und die Mannschaft ist derzeit gut in Schuss. Im Spiel gegen den TV Wetzlar hat Florstadt/Gettenau sogar die Chance, noch weiter in der Spitzengruppe vorzurücken. Das könnte sogar einen Schub geben für das Verfolgerduell eine Woche später bei der HSG Hungen/Lich. In Kirchhain hat am letzten Wochenende vieles geklappt bei der MSG. Kann an diese Leistung gegen Wetzlar angeknüpft werden, dürften es die Gäste in Florstadt sehr schwer haben.

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