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Sebastian Spisla wird dem SKV Beienheim als Trainer ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen. FOTO: NICI MERZ

Spisla verlässt Beienheim

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(ub/phk). Überraschung beim Fußball-Gruppenligisten SKV Beienheim: Beim Trainingsauftakt verkündete Trainer Sebastian Spisla den Spielern seinen Entschluss, nach Ablauf der Saison 2019/2020 den Fußballern aus dem Reichelsheimer Stadtteil nicht mehr als verantwortlicher Coach zur Verfügung zu stehen.

Unter Spislas Regie verbuchten die Beiemnheimer in der vergangenen unde mit Platz sechs (51 Punkte) die beste Platzierung ihrer Vereins- geschichte und rangieren aktuell fernab jeglicher Abstiegssorgen auf Position acht (30 Zähler).

"Ich hätte gerne weiter- gemacht, aber berufliche Gründe zwingen mich dazu, sportlich kürzer zu treten. Wir trennen uns Ende Mai in bestem Einvernehmen und werden versuchen, ähnlich erfolgreich wie im vergangenen Jahr abzuschneiden. Mein Spielerpass bleibt aber definitiv über die Saison hinaus in Beienheim. Ich kann mir durchaus vorstellen, in der kommenden Runde in Notfällen mal auszuhelfen. Allerdings muss ich Prioritäten setzen. Diesbezüglich hat der Beruf ab demnächst absoluten Vorrang", erklärte der 37-jährige auf Anfrage der WZ-Sportredaktion.

SKV-Pressesprecher Stefan Raab bedauerte Spislas Entscheidung, "aber aus seiner Sicht ist das vollkommen in Ordnung und für mich auch nachvollziehbar". Die Suche nach einem neuen Trainer habe, so Raab, bereits begonnen: "Ich denke, wir können zeitnah eine Lösung präsentieren."

Cirak nach Nauheim

Unterdessen hat der Beienheimer Ligakonkurrent Türkischer SV Bad Nauheim zwei Neuzugänge vermeldet - von denen einer gar keiner ist. Nach der Winterpause wird laut einem Facebook-Post des Vereins Ivan Pejic auch weiterhin seine Fußballschuhe für die Mannschaft von Spielertrainer Tufan Tosunoglu schnüren. Pejic hatte vor der Winterpause eigentlich einen Wechsel angekündigt, das Ziel war jedoch bis zuletzt unklar geblieben.

Neu zum Kader der Elf vom Rödgener Kunstrasenplatz stößt Gökhan Cirak. Der Torhüter kommt von Gruppen- liga-Aufsteiger FC Karben, dem nach der Trennung von Spielertrainer Harez Habib im November vergangenen Jahres einige Spieler nun den Rücken gekehrt haben.

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