Spielabbruch

(lab). Es hat ordentlich gekracht in der Wetterau. In der Dortelweil gar so sehr, dass Schiedsrichter Yannick Stöhr (Niedernhausen) nicht mehr die Gegebenheiten für weiteren Fußball sah - und nach 33 gespielten Minuten die Partie des SC Dortelweil gegen die Usinger TSG in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West am Sonntagnachmittag wegen eines Gewitters abbrach.

Dortelweil hatte da gerade mit 2:1 geführt und war gut in die Partie gestartet. Doch das Wetter spielte nicht mit - Blitze zuckten bei einem versuchten Wiederbeginn in der Nähe des Spielfelds. Ironie des Schicksals: 10 Minuten nach Abbruch legte sich der Regen und die Sonne schien mit einer gewissen Schadenfreude.

Dortelweil hatte zunächst einen ordentlichen Beginn hingelegt. Nach zwölf Minuten fiel die Führung des SCD durch Dominik Steffen, der am zweiten Pfosten eine Vorlage von Sharam Hashemi verwertete. Und kurz darauf fiel sogar das 2:0: Gästekeeper Bastian Forth sah bei einer Ecke unglücklich aus und boxte sich den Ball mehr oder weniger selbst ins eigene Netz. Das Spiel wurde nun wilder, die Gastgeber verloren etwas die Kontrolle und Usingen kam ran. Der Ex-Gronauer Nico Gasch netzte mit einem strammen Schuss ins Eck zum 1:2.

Schwierige Terminfindung

Kurz darauf kam dann die Regenunterbrechung. 20 Minuten harrte man im Trockenen aus. »Wir haben uns gut gefühlt, wollten die Pause nutzten, um uns taktisch zu sammeln«, sagte Dortelweil-Co-Trainer Julian Mistetzky hinterher. Nachdem man erneut den Platz betrat und der Regen (noch) nicht nachließ, entschied der Schiedsrichter allerdings, dass die Partie nicht mehr fortgesetzt wird.

Nun hofft man in Dortelweil auf eine zeitnahe Nachholung, was angesichts des engen Spielplans in der Gruppenliga in Kombination mit Pokalspielen nicht leicht werden dürfte.

SC Dortelweil: Rühl, Eiwanger, Geh, El Allaoui, Mistetzky, Stahl, Hashemi, Schleibinger, Feiler, Steffen, Strenger.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Stöhr (Niedernhausen). - Zuschauer: 120. - Tore: 1:0 (12.) Steffen, 2:0 (25./ET) Forth, 2:1 (29.) Gasch.

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