Kreisliga B Friedberg, Gr. 2

Spannung im Verfolgerfeld

(lab). Der elfte Spieltag der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, oder: Der Spieltag der klaren Sachen. So sollte es zumindest nach Wunsch der beiden Topteams FSV Kloppenheim und SSV Heilsberg lauten. Denn diese haben mit ihren Spielen gegen den FC Massenheim II (Sonntag, 15 Uhr) und Blau-Gelb Friedberg (Sonntag, 15 Uhr) jeweils Pflichtsiege vor sich.

Die Spannung liegt im Verfolgerfeld, denn dort kommt es zwischen der SG Bruchenbrücken/Kaichen II und dem FC Olympia Fauerbach II zum Duell zweier "Power-Reserven" (Sonntag, 13 Uhr). Die Teams trennen im Tableau nur vier Zähler, die Heim-SG schleppt allerdings noch eine Partie von vor drei Wochen mit sich rum. 4:0 hatte man eigentlich gegen die SG Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt II gewonnen, nun wurde der Sieg allerdings aberkannt und das Spiel mit 3:0 für die Gäste gewertet. Der Grund: Im Spiel zuvor gegen den FC Hessen Massenheim II hatte SG-Spieler Steven Frischmann die Rote Karte gesehen, welche nach Abpfiff vom Schiedsrichter allerdings mündlich annulliert worden war. Demnach setzte die SG Frischmann eine Woche später wieder ein, gemäß des Kreissportgerichts war dies allerdings nicht rechtmäßig. Es folgte nun die Wertung - und nun die Berufung der Spielgemeinschaft. Nun, vor dem Spiel gegen Fauerbach II, sieht Pressewart Boris Vetter die Heimelf als Außenseiter: "Der FC Olympia ist gut bestückt, hat starke Spieler und einen guten Trainer, den ich gut kenne", sagt Vetter. Man habe zuletzt oft knapp verloren, wolle am Sonntag Punkte mitnehmen, müsse dafür allerdings über den Kampf kommen.

Direkt hinter Bruchenbrücken/Kaichen II befindet sich der SV Nieder-Wöllstadt II, zuletzt gehörig nach oben geklettert. Ein breiter Kader und regelmäßige Unterstützung "von oben" sorgen zurzeit für den Aufschwung der Reserve. Dieser könnte im Duell mit dem VfB Petterweil (Sonntag, 15 Uhr) weitergehen: "Die Erste ist spielfrei, es werden mit Sicherheit zwei Spieler von oben dabei sein", kündigt Pressewart Walter Nebel dementsprechend an. Gegen den Drittletzten der Tabelle wäre also alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung.

Ähnliche Worte hört man derweil aus Dorn-Assenheim - wohl zu Recht: Gegner der Reserve ist am Sonntag um 15 Uhr der SV Reichelsheim, bisher Punktelieferant Nummer eins der Liga. Da kann der Verein, der bis vor einer Woche mit einer Durststrecke zu kämpfen hatte, mal wieder optimistisch an den Start gehen. Obwohl es an Optimismus beim TSV generell nicht mangelt: Man weiß um seine Position als Aufsteiger, seine recht einfachen Ziele - und, dass man, wenn alles nach Plan läuft, im Gegensatz zum Lokalkonkurrenten mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.

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