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Der Spielertrainer der SG Dorn-Assenheim/Weckesheim, Marc Oliver Schütz, kann am Sonntag beim Spiel seiner Mannschaft gegen Verfolger Traiser FC verletzungsbedingt nur zuschauen. (Foto: Jaux)

Spannung an beiden Enden

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An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Friedberg ist das Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz nach den jüngsten Ausrutschern der SG Dorn-Assenheim/Weckesheim gegen Nieder-Florstadt (2:2) und Kaichen (0:2) fünf Spieltage vor dem Saisonende noch einmal spannend geworden.

An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Friedberg ist das Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz nach den jüngsten Ausrutschern der SG Dorn-Assenheim/Weckesheim gegen Nieder-Florstadt (2:2) und Kaichen (0:2) fünf Spieltage vor dem Saisonende noch einmal spannend geworden.

Lediglich vier Punkte beträgt das Polster des Tabellendritten auf den ersten Verfolger aus Kaichen, der im Auswärtsspiel gegen den Ligaprimus aus Massenheim zum Auftakt des 26. Spieltags am Freitagabend (20.15 Uhr) allerdings in der Außenseiterrolle ist. Der Tabellenführer konnte seine Heimspiele in dieser Saison allesamt gewinnen und dabei 40:4 Tore erzielen. Zudem feierten die Massenheimer beim 2:1-Auswärtserfolg gegen die Spvgg. 08 Bad Nauheim am vergangenen Spieltag ihren 14. Seriensieg und scheinen auf dem Weg zur Meisterschaft von der Konkurrenz kaum noch abzufangen zu sein.

Traiser FC in Lauerstellung

Auch die beiden punktgleichen Verfolger aus Beienheim und Trais lauern mit einem Sechs-Zähler-Rückstand auf den Relegationsplatz auf der Zielgeraden der Saison auf Patzer der Konkurrenz, wobei es die "Geißböcke" nach dem 4:1-Heimerfolg gegen den SV Germania Ockstadt selbst in der Hand haben, mit einem Auswärtserfolg gegen die SG Dorn-Assenheim/Weckesheim am Sonntag (15 Uhr) den Rückstand gar auf drei Punkte zu verkürzen. "Der Tabellendritte aus Dorn-Assenheim/Weckesheim verfügt über eine sehr starke Mannschaft, der wir aus meiner Sicht in unserer momentanen Verfassung aber auf Augenhöhe begegnen. Wir wollen in den verbleibenden fünf Saisonspielen noch so viele Punkte wie möglich einfahren und die Aufstiegsaspiranten ärgern", erklärt TFC-Spielertrainer Andreas Biehl, dessen Elf sich in den kommenden Wochen noch mit dem Spitzentrio aus Massenheim, Burg-Gräfenrode und Dorn-Assenheim/Weckesheim duelliert und damit zum Zünglein an der Waage im Aufstiegsrennen werden könnte.

Die "Geißböcke" haben seit der 0:1-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Massenheim am zwölften Spieltag keines ihrer elf folgenden Saisonspiele mehr verloren und präsentieren sich derzeit in bestechender Form. "Die ersten beiden Plätze sind aus meiner Sicht vergeben. Wir haben fünf Endspiele im Kampf um den Relegationsplatz vor der Brust und wollen den dritten Platz unbedingt verteidigen. Dabei sehe ich den FC Kaichen als größten Konkurrenten", erklärt Fußball-Abteilungsleiter aus Dorn-Assenheim und Weckesheim, Benjamin Krätschmer. Personell können die Hausherren am Sonntag nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Spielertrainer Schütz steht seiner Elf verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Nicht nur an der Tabellenspitze, auch im Rennen um den Ligaverbleib geht es äußerst eng zu. Mit der Spvgg. 08 Bad Nauheim als Tabellenzehnter beginnt der Abstiegskampf, in den neben den Kurstädtern auch der SV Germania Ockstadt, der TFV Ober-Hörgern, die SG Melbach, der FC Olympia Fauerbach II und die SG Wohnbach/Berstadt verwickelt sind. Die "Nullachter" quittierten bei der 1:2-Heimniederlage gegen Massenheim am vergangenen Spieltag ihre vierte Niederlage in Serie und mussten dabei 15 Gegentreffer hinnehmen. Noch beträgt das Polster der Elf von Spielertrainer Bojan Blagojevic sechs Punkte auf den Relegationsplatz, den die Fauerbacher mit einem Vier-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer belegen. Für die Olympianer steht am Sonntag ab 15 Uhr das möglicherweise vorentscheidende Kellerduell im Ober-Hörgerner Wetterstadion auf dem Programm. Auch in der Partie zwischen der SG Melbach und dem SV Germania Ockstadt treffen zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt aufeinander.

Nur zwei Zähler hinter dem Relegationsplatz rangiert die SG Wohnbach/Berstadt, die ihre Negativserie mit elf Spielen in Folge ohne Sieg mit dem 3:0-Heimerfolg gegen den SV Hoch-Weisel am vergangenen Spieltag vorerst stoppen konnte. Am Sonntag gastiert die Elf von Trainer Marco Walter ab 15 Uhr beim bereits als Absteiger feststehenden Tabellenschlusslicht aus Petterweil. "Wir hoffen, dass der Heimsieg gegen Hoch-Weisel den Knoten gelöst hat. Wenn wir unsere Chancen auf den Relegationsplatz wahren wollen, ist ein Auswärtssieg in Petterweil Pflicht. Wir haben noch fünf Endspiele vor der Brust, in denen wir dringend punkten müssen", weiß Walter, der auf der Zielgeraden der Saison wieder auf die zuletzt fehlenden Patrick Liboschik, Rene Moll, Maximilian Koppe, Daniel Zinsheimer, Mustafa Agbulut und Andrezej Paskuda zurückgreifen kann. Für Benjamin Kraus und Maximilian Stüber ist die Saison verletzungsbedingt dagegen bereits beendet.

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