Erst Kreispokal-Finale, dann Hessenliga-Alltag: Für Trainer Carsten Weber und Türk Gücü Friedberg geht es Schlag auf Schlag. FOTO: CHUC
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Erst Kreispokal-Finale, dann Hessenliga-Alltag: Für Trainer Carsten Weber und Türk Gücü Friedberg geht es Schlag auf Schlag. FOTO: CHUC

Fußball

Spannendes Pokal-Finale: Türkischer SV fordert Türk Gücü

Am Mittwochabend treffen im Friedberger Kreispokalfinale Hessenligist Türk Gücü Friedberg und Gruppenligist Türkischer SV Bad Nauheim aufeinander. Für einen tollen Pokalabend in Burg-Gräfenrode ist alles vorbereitet.

Im Friedberger Kreispokal-Finale stehen sich am Mittwoch (Anstoß 19.30 Uhr) Gruppenligist Türkischer SV Bad Nauheim und Hessenligist Türk Gücü Friedberg gegenüber.

Die Partie wird auf neutralem Platz in Burg-Gräfenrode ausgetragen, wo sich die Bad Nauheimer am vergangenen Donnerstag mit 2:0 beim heimischen Gruppenliga-Aufsteiger für das Endspiel qualifiziert hatten. Die Friedberger hatten einige Tage zuvor ihr Halbfinale beim FC Karben (ebenfalls Gruppenliga) mit 5:1 gewonnen.

"Wir sind Außenseiter, Friedberg ist klarer Favorit", bleibt TSV-Pressesprecher Deniz Can angesichts von zwei Klassen Unterschied realistisch. Er betont aber: "So einfach wollen wir uns nicht geschlagen geben." Dass erstmals zwei türkisch geprägte Klubs das Finale bestreiten, sei natürlich "eine besondere Motivation". Dazu stehen mit Spielertrainer Tufan Tosunoglu, Torhüter Kamber Koc, Mittelfeldspieler Silvio Penava und dem neuen Stürmer Stanley Ike, der bei seinem Liga-Debüt gegen Vatanspor Bad Homburg gleich vier Tore beisteuerte, einige Akteure mit einer Vergangenheit beim Gegner im Kader.

Auch im Endspiel sind im Zuge der coronabedingten Auflagen lediglich 250 Zuschauer zugelassen. Can bedauert das genauso wie sein Friedberger Amtskollege Selim Karanfil: "Das Spiel hätte unter normalen Umständen mehr als doppelt so viele Fans angelockt."

Für den enorm verstärkten Hessenligisten ist es nach der Verlegung des ersten Ligaspiels beim Hanauer FC die letzte Möglichkeit, sich für den verspäteten Ligastart am Sonntag gegen den Hünfelder SV einzuspielen.

Für Karanfil ist klar, dass "der Gewinn des Kreispokals und damit der Einzug in den attraktiven Hessen-Pokalwettbewerb immer unser Ziel sein muss". Zuletzt gelang das vor zwei Jahren in Fauerbach mit dem 3:1 gegen Ligarivale FV Bad Vilbel.

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