Joschka Brücher zieht mit Floorball Griedel ins Finale der Regionalliga ein. FOTO: JAUX
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Joschka Brücher zieht mit Floorball Griedel ins Finale der Regionalliga ein. FOTO: JAUX

Souverän ins Endspiel

  • Erik Scharf
    vonErik Scharf
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(esa). Es kommt zum erwarteten Endspiel. Floorball Griedel hat am vergangenen Wochenende souverän den Sprung ins Finale der Regionalliga Hessen geschafft. Einem 10:2-Sieg im Halbfinal-Hinspiel gegen Floorball Mainz ließen die Butzbacher am Sonntag einen 10:5-Sieg folgen.

Gegner im Finale wird die TSG Erlensee sein. Der Titelverteidiger rettete sich nach einer 5:7-Pleite gegen die Frankfurt Falcons am Samstag im Rückspiel einen Tag später in die Verlängerung und behielt im "Sudden Death" die Oberhand. Bereits in den vergangenen zwei Jahren standen sich die beiden Schwergewichte der Regionalliga gegenüber, vor zwei Jahren sicherte sich Griedel die Meisterschaft, in der vergangenen Saison unterlag man nach Verlängerung.

"Unsere Spiele gegen Mainz waren zwei verschiedene Spiele. Am Samstag ist unsere Taktik voll aufgegangen, am Sonntag hat Mainz deutlich mehr Druck gemacht und uns zu Beginn kalt erwischt", sagte Griedels Trainer Olof Dandanelle.

Im ersten Duell machten die Wetterauer kurzen Prozess. Jani Matilainen, Kapitän Ole Ruppel und Tom Karppinen schossen im ersten Drittel eine beruhigende 3:0-Führung heraus. Erneut Ruppel sowie Oliver Brücher, Dominik Puth, Martin Hagborg und Moritz Wirth, der nach einer Auszeit wieder Feuer gefangen hat, bauten die Führung auf 8:1 aus. Mainz gelang lediglich das zwischenzeitliche 1:6 sowie 2:8. Den Schlusspunkt unter die einseitige Partie setzten aber Wirth und Oliver Brücher.

Am Tag darauf ging es beim Rückspiel plötzlich in die andere Richtung. Mainz, das in der Hauptrunde die Griedeler einmal schlug und einmal in die Verlängerung zwang, führte nach dem ersten Drittel mit 3:0. Die Griedeler fingen sich aber rechtzeitig und ließen den Gegner nicht weiter von eine Sensation träumen. "In der Drittelpause haben wir uns sortiert, und danach die Lücken in der Mainzer Abwehr besser ausgenutzt. Die 15 Minuten waren die bislang vielleicht besten der Saison", sagte Dandanelle. In dieser Phase drehte Griedel das Ergebnis durch Tore von Karppinen - dessen Treffer Mainz nur Augenblicke später mit dem 1:4 beantwortete - Puth per Doppelschlag, Wirth zum 5:4, Sekunden vor Drittelende traf Philipp Brücher sogar noch zum 6:4. Während die Rheinhessen sich durch Strafzeiten selbst um den eigenen Rhythmus brachte, blieben die Wetterauer der Strafbank fern - das sah im Laufe der Saison auch schon mal anders aus.

Mainz verkürzte zu Beginn des Schlussdrittels zwar nochmal auf 5:6, doch ein lupenreiner Hattrick von Wirth und der dritte Tagestreffer von Puth sorgten erneut für eine zweistellige Ausbeute der Griedeler.

Die Finalspiele steigen am 14. und 15 März, "Schon im Halbfinale war es eine tolle Playoff-Stimmung in den Hallen", sagte Dandanelle. Das Finale wird sicher, wie auch im vergangenen Jahr, sehr spannend.

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