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Sonderlob für Milena Stuppy

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Von: Marieke Naß

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(mna). In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen (Gruppe 2) stand am ersten Spieltag sofort ein Derby zwischen zwei Wetterauer Vertretern auf dem Programm. Die HSG Butzbach behielt bei der HSG Mörlen die Oberhand und gewann mit 33:24 (12:18). Die HSG Wettertal verlor ihr Auswärtsspiel bei der HSG Gedern/Nidda II unglücklich mit 23:26 (11:12), während die FSG Gettenau/Florstadt der HSG Hungen/Lich in heimischer Halle deutlich mit 26:

38 (15:17) unterlag.

HSG Mörlen - HSG Butzbach 24:33 (12:18): Die Gäste erwischten den besseren Start und führten nach vier Minuten bereits mit 3:0. Davon wachgerüttelt kämpfte sich die Heim-Sieben ins Spiel und schaffte es in der 11. Minute, durch Theresa Wagner den Anschluss zum 4:5 zu erzielen. Bis zur Pause zog die Butzbacher Spielgemeinschaft die Zügel wieder an und erspielte sich eine sehr komfortable 18:12-Führung. Diese sollte im zweiten Durchgang auch nicht mehr ernsthaft gefährdet werden. Obwohl die Truppe von Trainer Carsten Dannwolf noch einige Chancen liegen ließ, schafften es die Mörlerinnen nicht, den Abstand auf weniger als fünf Tore zu reduzieren.

Über die Stationen 22:17 (45.) und 28:21 (55.) sicherte sich die HSG Butzbach souverän die ersten Punkte der Saison. »Im Großen und Ganzen konnten wir vor allem am Anfang noch gut mithalten. Am Ende haben uns die Kräfte etwas verlassen, wodurch die Konzentration dann auch fehlte«, resümierte Betreuerin Bianca Grundmann aufseiten der HSG Mörlen. Der Butzbacher Übungsleiter zeigte sich hingegen zufrieden. »Das war eine starke und konzentrierte Leistung heute. Unsere 17-jährige Milena Stuppy ist mit ihren acht Toren herauszuheben, aber auch die anderen Mädels aus der A-Jugend haben ihre Sache gut gemacht. Insgesamt eine gute Grundlage für unser Ziel Klassenerhalt«, konstatierte Dannwolf.

Beste Werferinnen / HSG Mörlen: Flach (6/2), Wagner (6), Malin-Svenja Strube (4). - HSG Butzbach: Luh (11/6), Stuppy (8), Jürgens, Bender (je 3).

FSG Gettenau/Florstadt - HSG Hungen/Lich 26:38 (15:17): Gegen die favorisierten Gäste aus dem Landkreis Gießen verschlief die FSG den Start völlig und geriet nach nicht einmal fünf Zeigerumdrehungen mit 1:6 ins Hintertreffen. Diesem Rückstand lief die FSG erst einmal hinterher, kämpfte sich dann aber heran und reduzierte den Abstand durch Luisa Stiefels Treffer auf zwei Tore zum 8:10 (15.). Bis zur Halbzeitpause ließ die Heim-Sieben nicht mehr abreißen und erzielte kurz nach dem Seitenwechsel durch Laura Müller sogar den Ausgleich (17:17, 31). Doch zu mehr sollte es nicht reichen. Ab der 35. Minute geriet das Angriffsspiel der Wetterauerinnen ins Stocken, und unvorbereitete Würfe waren die Folge. Die HSG bestrafte dies konsequent mit zahlreichen Gegenstößen, sodass die Partie spätestens beim 23:33 (51.) aus FSG-Sicht entschieden war. »Wir haben uns nach dem schnellen Rückstand mit großem Einsatz und Willen zurück ins Spiel gekämpft. Trotzdem hat es nicht gereicht. Das Spiel hat einige Mängel aufgedeckt, an denen wir in der Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben intensiv arbeiten werden«, resümierte FSG-Co-Trainer Peter zur Heiden.

Beste Werferinnen / FSG Gettenau/Florstadt: Laura Müller (7/5), Borst (6), Schmeißer (5).

Zeitstrafen brechen HSG Wettertal in Gedern das Genick

HSG Gedern/Nidda II - HSG Wettertal 26:23 (11:12): Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Zwar hatten die Wettertalerinnen immer wieder leicht die Nase vorn (8:6, 14.), konnten ihre Führung aber nie entscheidend ausbauen. Die Heim-HSG glich kurz vor der Pause aus (11:11, 28.), ehe Charlotte Brückel per Siebenmeter für die hauchdünne Pausenführung der Gäste sorgte. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin völlig ausgeglichen (19:19, 47.), und alles deutete darauf hin, dass sich das Spiel erst in den Schlussminuten entscheiden würde. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Claudia Pfaff, auffälligste Akteurin der Gastgeberinnen, erstmals für eine Zwei-Tore-Führung der Heim-Sieben (20:22, 51.), die die Mannschaft von Trainer Tim Langsdorf nicht mehr ausgleichen konnte. Zwei Zeitstrafen innerhalb von neun Minuten brachen den Gästen das Genick, die so die ersten Zähler der Saison der HSG Gedern/Nidda II überlassen mussten. »Leider haben wir die stärkste Spielerin der Gäste, Claudia Pfaff, nie in den Griff bekommen und sind ab der 45. Minute nach einer Zeitstrafe eingebrochen, konnten unseren Vorsprung nicht halten und aufgrund weiterer Zeitstrafen auch nicht mehr ausgleichen. Insgesamt eine sehr ärgerliche Niederlage für uns«, sagte Laura Kunzelmann, Kreisläuferin bei der Spielgemeinschaft aus Oppershofen, Münzenberg und Gambach.

Beste Werferinnen / HSG Wettertal: Elisa Kerschner (8/2), Sophie Kerschner (3), Weil, Brückel, Glaum, Reif (je 2).

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