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Södel mit Matchwinner Malik »Herbstmeister«

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(kas) »Das war ein typisches Derby, in dem sich keine Mannschaft weit absetzen konnte. Ich bin froh, dass meine Mannschaft verstanden hat, dass man mit diesem Sieg und dem ersten Tabellenrang schöner ins neue Jahr kommt«, erklärt Thomas Bley, Trainer des TSV Södel, zum 31:28 (16:16)-Heimerfolg seiner Truppe gegen die HSG Münzenberg-Gambach.

»Ein verdienter Sieg für uns«, meinte TSV-Pressesprecher Reiner Guthier, »denn ausschlaggebend waren die Torhüter. Thomas Bley hat deren drei und hat mit Martin Malik zu Beginn der zweiten Hälfte dann auch den Matchwinner eingewechselt.«

Zunächst verschlief Södel mal wieder die Anfangsphase. Münzenberg führte bereits mit 3:0, bevor den Hausherren in der fünften Minute der erste Treffer gelang. Mit dem 5:4 markierte der TSV zum ersten Mal die Führung und legte weiter auf 8:4 (14.) vor. Münzenberg blieb mit dem 8:9 (19.) am Ball. »Umkämpft und giftig ging es weiter, aber teilweise auch hektisch und fehlerbehaftet«, berichtet Guthier. Zwar legte Södel noch mehrmals vor, aber stets gelang Münzenberg der Anschluss, und vor dem Pausenpfiff auch der 16:16-Ausgleich.

Zwar begann Södel den zweiten Durchgang mit zwei Mann weniger auf dem Feld, aber Bley hatte nun Martin Malik zwischen die Pfosten gestellt. Vor allem in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs hielt der Routinier stark. »Und wir brauchten seine Paraden, denn das Angriffspiel holperte anfangs so vor sich hin und auch die Abwehr hatte schon bessere Tage erwischt«, erklärte Guthier. Beim 22:19 (43.

) hatte daher Södel die Nase vorne, und dank Malik im Tor blieb dieser Vorsprung vorerst erhalten. Folglich konnte sich Södel die Gäste nun knapp vom Hals halten. Mit dem 25:26 (54.) wurde es noch einmal brenzlig, »aber wir haben nach einer guten Vorrunde Selbstvertrauen getankt«, meinte der TSV-Pressesprecher. Hitzel (55.) und Boller (56.) sorgten für das 28:25, und in der Schlussphase behielt dann Kai Fischer bei seinem 29:26 (58.) die Nerven. Münzenberg verkürzte noch einmal auf 28:30, konnte den Södeler Erfolg aber nicht mehr verhindern.

Auch wenn es knapp war, Bley war zufrieden: »Die Mannschaft hat funktioniert, und Martin Malik hat sich als Matchwinner erwiesen. Nun können wir das nächste Derby gegen Oppershofen angehen.«

TSV Södel: Martin Malik, Dominik Malik, Steube; A. Böhland (1), Krahn (1), Hofmann (5), Fischer (3), Ohly (1), M. Böhland (4), Witzenberger, Roth (4), Boller (10/5), Hitzel (2).

HSG Münzenberg/Gambach: Grossmann, Langsdorf; Ratz (7/4), Brückel (3), Florian Großmann, Zeiß (5), Häuser, A. Boller (4), Mandler, Januschek (1), Metzger (3), Stolte, Kneissl, Felix Großmann (5/1).

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