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Skyliners vertrauen auf Gordons Fähigkeiten

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Von: Redaktion

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Es ist ein Jubiläum,: 20 Jahre lang spielen die Fraport Skyliners nun in der BBL – länger als so mancher Verein, der sich im deutschen Basketball als Traditionsstandort generiert. Die Frankfurter feiern das, indem sie wieder einmal ihre Mannschaft umbauen und auf die Fähigkeiten von Trainer Gordon Herbert vertrauen.

Es ist ein Jubiläum,: 20 Jahre lang spielen die Fraport Skyliners nun in der BBL – länger als so mancher Verein, der sich im deutschen Basketball als Traditionsstandort generiert. Die Frankfurter feiern das, indem sie wieder einmal ihre Mannschaft umbauen und auf die Fähigkeiten von Trainer Gordon Herbert vertrauen.

Der musste Topscorer Philip Scrubb zum russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg ziehen, seinen Backcourt-Partner Tai Webster zum türkischen Team Galatasaray gehen lassen und Center Mike Morrison nach drei Jahren am Main nach Litauen verabschieden. Der wichtigste Abgang des Sommers war aber Nationalspieler und Supertalent Isaac Bonga, der im NBA-Draft in der zweiten Runde ausgewählt wurde und den Sprung in die beste Liga der Welt zum vielleicht größten aller Klubs dort wagte: Er darf sich bei den Los Angeles Lakers beweisen.

Dafür holte Herbert mit Akeem Vargas einen Spieler, der in den letzten Jahren das Gesicht von Ligakonkurrent ALBA Berlin war und der nun zeigen will, dass er mehr kann als nur ab und an einen offenen Dreier nehmen und hinten den Kettenhund spielen. Neben ihm läuft mit Trae Bell-Haynes ein Rookie auf, der an der University of Vermont gute Statistiken auflegte. Königstransfer ist Herberts Landsmann Brady Heslip, kanadischer Nationalspieler und ein sicherer Schütze von außen. Auf den großen Positionen holten die Frankfurter mit Erik Murphy einen NBA-erfahrenen Center, der bereits viel Erfahrung in Europa sammeln konnte. Er soll gemeinsam mit Jonas Wohlfarth-Bottermann, der eine sehr gute Saison spielte, Scharfschütze Shawn Huff und Marco Völler die Kernrotation bilden.

Star der Mannschaft ist für die Frankfurter Fans aber auch weiterhin Urgestein Quantez Robertson, der in sein elftes Jahr am Main geht – und damit mehr als die Hälfte der Vereinsgeschichte miterlebt hat. Die Skyliners haben ehrgeizige Ziele ausgerufen. Mindestens ein vierter Platz am Ende der BBL-Hauptrunde und damit das Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale, das Erreichen der zweiten Phase im EuroCup sowie der Sieg im BBL-Pokal sollen her. »Das ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch«, sagte Manager Gunnar Wöbke am Donnerstag. In erster Linie gehe es darum, dass der Tabellenachte der Vorsaison sich weiter entwickle. Man darf gespannt sein.

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