Brekkott Chapman (l., Würzburg) kommt vor dem Frankfurter Spieler Matt Mobley zum Wurf. 	 FOTO: IMAGO
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Brekkott Chapman (l., Würzburg) kommt vor dem Frankfurter Spieler Matt Mobley zum Wurf. FOTO: IMAGO

Skyliners verspielen Führung

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(tim). Sebastian Gleim fasste es kurz zusammen: »Wir waren nicht gut genug«, sagte der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners nach der 72:80 (35:38)-Niederlage gegen Würzburg. Nach zwei Siegen hintereinander kassierte der hessische Basketball-Bundesligist am Sonntag in der Ballsporthalle seine siebte Saisonniederlage. »Das ist sehr ärgerlich. Wir hätten den Sieg gebraucht, um weiter oben anzugreifen«, sagte Konstantin Konga.

Den Skyliners fehlten die Punkte ihres Topscorers Matt Mobley. Der Shooting Guard kam nur auf sieben Zähler. Auch spielten sie nicht intensiv genug und in der zweiten Halbzeit fehlte ihnen Michael Kessens, der sich nach einem Zusammenprall womöglich eine Rippenfraktur zugezogen hat. Ohne ihren Center mangelte es den Skyliners an Größe unter dem Korb, aber auch im Angriff fehlte der 2,06-Meter-Mann als Blocksteller für die Werfer um Mobley und Jon Axel Gudmundsson. Der Isländer kam auf 21 Zähler, besser war bei den der Frankfurtern nur Rasheed Moore (23).

Der Flügelspieler hatte im dritten Viertel aufgedreht und alleine 14 Punkte erzielt. Zeitweise führten die Hessen nach einem 13:0-Lauf (48:38) mit zehn Punkten. Die Würzburger gaben sich aber im Gegensatz zum vorherigen Gegner Göttingen nicht auf und kämpften sich zurück. »In dieser Phase haben wir zu viele Offensivrebounds zugelassen«, bemängelte Gleim. Im vierten Viertel war es eine ausgeglichene Partie, in der Würzburg Schritt für Schritt die Oberhand gewann. »Wir sind mit einem Teamfoul in die letzten drei Minuten gegangen. Das gefällt mir nicht«, sagte Gleim.

Während die Skyliners ihre Offensivkräfte nicht freigespielt bekamen und schlechte Entscheidungen trafen, bekamen die Gäste durch gutes Zusammenspiel offene Würfe. »Wir müssen lernen, als Team mehr zusammen zu bleiben und die richtigen Entscheidungen zu treffen«, befand Konga.

Und die oberste Prämisse wird sein, gesund zu bleiben und zu hoffen, dass Kessens nichts Schlimmeres hat. Unter der Woche fehlten den Skyliners Quantez Robertson und Moore im Training. Bei beiden war unklar, ob sie überhaupt spielen können. Bei der kleinen Achter-Rotation ist jeder Ausfall bitter. »Ich hatte trotzdem die Erwartung, dass wir das kompensieren«, sagte Gleim. Leider hätten sich zu viele Spieler in einigen Phasen hängen gelassen. Das sei ärgerlich, weil man sich zuletzt in einen guten Rhythmus gespielt habe, so der Cheftrainer.

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