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Skyliners in ungewohnter Umgebung gegen Ulm

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Sportlich geht es nur noch um die goldene Ananas – und doch ist die Basketball-Partie der Skyliners an diesem Mittwoch (20 Uhr) im Euro-Cup gegen Ulm eine besondere. Erstmals in ihrer 20-jährigen Vereinsgeschichte treten die Frankfurter zu einem Pflichtspiel in ihrer Trainingshalle im Nordwestzentrum an – notgedrungen. Seit Dienstag trainieren die deutschen Tennisspieler in der Fraport-Arena für ihr Match gegen Ungarn (Freitag/Samstag).

Sportlich geht es nur noch um die goldene Ananas – und doch ist die Basketball-Partie der Skyliners an diesem Mittwoch (20 Uhr) im Euro-Cup gegen Ulm eine besondere. Erstmals in ihrer 20-jährigen Vereinsgeschichte treten die Frankfurter zu einem Pflichtspiel in ihrer Trainingshalle im Nordwestzentrum an – notgedrungen. Seit Dienstag trainieren die deutschen Tennisspieler in der Fraport-Arena für ihr Match gegen Ungarn (Freitag/Samstag).

Es ist erst das vierte Mal, dass die Skyliners ihre Arena in Unterliederbach verlassen müssen – nach einem Bundesligaspiel in der Festhalle, einem Pokalspiel in Kronberg und einem europäischen Spiel in Rüsselsheim. Die Halle im Nordwestzentrum fasst maximal 1200 Zuschauer – statt 5000 in Unterliederbach. Doch weil die internationalen Auftritte eher weniger Fans anlocken, könnte die kleine Halle zumindest gut gefüllt sein. Sportlich ist die Lage klar: Frankfurt und Ulm können das Viertelfinale nicht mehr erreichen. Beide liegen vor dem vorletzten Spieltag auf den letzten Plätzen der Zwischenrunde-Gruppe F.

"Wegen der Hallenfrage haben wir viele graue Haare bekommen", gesteht Skyliners-Chef Gunnar Wöbke. "Unser erster Gedanke war, das Heimrecht mit Ulm zu tauschen. Das ging aber nicht, weil die Ulmer Halle an dem Tag auch nicht zur Verfügung steht." Also schauten sich die Skyliners in der Region um, fragten in Rüsselsheim, in Mainz, Wiesbaden, in Gießen. Keine Halle war verfügbar. Und so kommt es zur Notlösung im Nordwestzentrum – ein paar Meter entfernt von den Wohnungen der Spieler. Eine große Aufgabe für das Skyliners-Organisationsteam, das manches improvisieren muss.

Die Ulmer nehmen das Kuriosum locker. "Wo wir spielen, ist mir relativ gleichgültig. Mir ist es wichtig, dass wir als Team den Ehrgeiz entwickeln, die Gruppe nicht als Letzter abzuschließen", sagt Trainer Thorsten Leibenath. Mit einem Sieg bei den noch sieglosen Frankfurtern hätte sein Team dieses Ziel erreicht. Leibenath will zudem Neuzugang Ra’Shad James weiter integrieren. Dasselbe Ziel hat Gordon Herbert. Nach dem glücklichen 75:74-Coup gegen Oldenburg am Sonntag soll das Team um die Neuzugänge Tyler Larson und Tra Holder weiter zusammenwachsen. "Daher ist das Spiel gar nicht so uninteressant für uns", meint Wöbke.

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