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Der Frankfurter Joshua Bonga kann die Niederlage bei den Ludwigsburgern um Lukas Herzog nicht verhindern.

Skyliners ohne Septett chancenlos

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(dpa/tim). Quantez Robertson konnte trotz der Niederlage und der Gesamtsituation rund um die Frankfurt Skyliners lächeln. »Wir haben auf die beste Weise gespielt, wie wir konnten«, sagte der Kapitän des hessischen Basketball-Bundesligisten. Das bedeutete im Endergebnis am Dienstagabend in Ludwigsburg eine deutliche 69:106 (42:58)-Pleite.

Die Skyliners waren ohne sieben (!) Stammkräfte zum Tabellenführer gereist. Neben den Langzeitverletzten Richard Freudenberg und Konstantin Konga fehlten coronabedingt Len Schoormann, Bruno Vrcic und Michael Kessens. Und am Montag meldeten sich die Topscorer Matt Mobley (Pferdekuss) sowie Jon Axel Gudmundsson (Erkältung) ab. So durften die jungen Talente ran, die alles gaben, aber spätestens im dritten Viertel überfordert waren. Ihre Debüts in der BBL feierten Leon Püllen und Joshua Bonga. Der jüngere Bruder von NBA-Profi Isaac ist nun mit 16 Jahren, drei Monaten und 14 Tagen der viertjüngste Spieler seit 1998.

»Wir waren unterbesetzt, aber wir haben uns teuer verkauft. Mehr war heute einfach nicht drin und zu erwarten, denn uns fehlte mit Matt und Jon jede Menge Feuerkraft und mit Michael auch unser Starter auf der Center-Position. Es gilt jetzt einfach, gesund zu bleiben, gut zu regenerieren und sicherzustellen, dass wir die Saison gut zu Ende spielen können«, ergänzte Robertson, der mit 21 Zählern bester Werfer bei den Skyliners war.

Spitzenreiter Ludwigsburg dagegen hat seine Erfolgsserie in der BBL auf acht Siege ausgebaut und steht nur noch einen Sieg vor dem Gewinn der Hauptrunde. Das Team von Trainer John Patrick kann mit einer Bilanz von 28:2-Erfolgen und noch vier ausbleibenden Partien vor den Playoffs nur noch theoretisch durch Alba Berlin (24:6) von Tabellenplatz eins verdrängt werden. Bester Werfer bei den Ludwigsburgern, die ohne den am Fuß verletzten Topscorer Jaleen Smith antreten mussten, war Desi Rodriguez mit 19 Punkten.

Die eigentlich für den 11. April angesetzte Partie war wegen eines positiven Corona-Falls bei den Hessen verschoben worden.

Punkte Ludwigsburg: Rodriguez 19, Warren 15, Johannes Patrick 12, Da Silva 11, Brown Jr. 10, Bartolo 8, Radebaugh 8, Hulls 7, McLean 7, Wohlfarth-Bottermann 4, Herzog 3, Santana Mojica 2.

Punkte Frankfurt: Robertson 21, Moore 16, Murphy 10, Rahon 8, Onyia 7, Begue 5, Haldenfeldt 2.

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