Skyliners drehen spät auf

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(tti). Wenn man zur Halbzeit 50 Punkte kassiert, wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen." Diesen Satz hat Akeem Vargas vergangenen Sonntag nach der 74:88-Niederlage der Frankfurt Skyliners gegen Bayreuth gesagt. 51 waren es in den ersten 20 Minuten gegen die Oberfranken vor sechs Tagen. Am gestrigen Freitagabend waren es zur Pause genau 50 Zähler, diesmal beim Mitteldeutschen BC aus Weißenfels. Und drei Viertel lang sah es so aus, als würde der heimische Basketball-Bundesligist die fünfte Pleite im siebten Ligaspiel kassieren. Doch mit einer unglaublichen Aufholjagd in den letzten zehn Minuten haben die Skyliners ihren dritten Sieg eingetütet. 99:92 hieß es nach 40 gespielten Minuten. 33:13 endete das Schlussviertel zugunsten der Skyliners.

"Wir wollten nicht verlieren", lieferte Topscorer Lamont Jones (26 Punkte) die simple Erklärung für das Comeback. Wie ein taumelnder Boxer fanden die Skyliners mit Aggressivität und Willen wieder zurück ins Spiel - und mit einigen geschickten Schachzügen von Cheftrainer Sebastian Gleim.

Einer davon war Matthew McQuaid in der kritischen Phase, als der MBC auf 15 Punkte (64:79) davongezogen war, ins kalte Wasser zu werfen. Der Rookie hatte bis zur Mitte des dritten Viertels keine einzige Sekunde auf dem Parkett gestanden. Innerhalb von vier Minuten erzielte er zwischen dem dritten und dem Schlussviertel elf Zähler. Fortan spielten die Skyliners wie ein Team, das vom Sieg überzeugt ist - und diesen letztlich auch noch holte. "Wir können heute ein Stück weit glücklich sein, als Sieger nach Hause fahren zu können", sagte Gleim.

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