Skyliners-Comeback

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(tt). 2,2 Sekunden vor Ultimo ertönte ein lautes, langgezogenes Ja von der Bank der Frankfurt Skyliners. Göttingen hatte gerade den Ball ins Aus geschmissen, und somit war der zweite Sieg nacheinander für die Hessen in der Basketball-Bundesliga (BBL) unter Dach und Fach. 93:89 hieß es nach einem überragenden Schlussviertel der Skyliners. Fast drei Viertel lang sprach nichts, aber auch gar nichts dafür, dass die Hessen bei den Niedersachsen gewinnen würden, sie lagen zeitweise 20 Punkte (56:

76) zurück. An diesem 21. Spieltag haben sie zum ersten Mal in dieser Saison ein großes Comeback hingelegt und Platz neun gefestigt.

»Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir nach einem so deutlichen Rückstand zurückkommen«, sagte Gleim, der neben Richard Freudenberg (Reha nach Fuß-OP), Konstantin Klein (Schulterprobleme) auch auf Rasheed Moore (Handprellung) verzichten musste. Neben der gesteigerten Intensität im Schlussviertel, der besseren Ballbewegung, nannte der Cheftrainer Len Schoormann als Faktor für den Sieg. Der 18-Jährige hatte gegen Ende des dritten Viertels mit zwei Dreiern den Weg für das Comeback geebnet. Am Ende kam er auf 14 Punkte, vier Assists und zwei Steals. Darunter ein ganz entscheidender Ballgewinn 48 Sekunden vor Schluss.

Als der Rückstand acht bis zehn Punkte betrug, habe es sich wie ein »offenes Spiel« angefühlt, sagte Gleim. »Wir sind nicht hektisch geworden.« Quantez Robertson trieb den Ball immer wieder im Schnellangriff nach vorne, und Topscorer Matt Mobley (29 Punkte) erzielte die wichtigen Zähler. Mit 65 Sekunden auf der Uhr traf der US-Boy einen Dreier aus acht Metern mit Brett und wurde dabei noch gefoult. Den fälligen Freiwurf verwandelte er zur 90:89-Führung. Und das Team ließ keine weiteren Göttinger Punkte mehr zu.

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