Siegtor sieben Sekunden vor Schluss

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(pm). Die Wasserballer des VfB Friedberg nehmen nach mehreren Jahren Abstinenz in der Saison 2019/20 wieder am Wettbewerb um den im deutschen Pokal teil. Zum Erstrundenspiel waren die Kreisstädter beim Nord-Zweitligisten Hildesheim zu Gast und konnten sich über einen 12:11-Erfolg für die zweite Runde qualifizieren.

Die Motivation auf Seiten der Hessen war groß, das Spiel zu gewinnen. Das Fehlen einiger Stammspieler, wie Patrice Hütt, Olaf Vetter und Topscorer Tobias Hahn stellte die Mannschaft allerdings vor eine Herausforderung. Torhüter Nils Peil, der momentan beruflich in der Schweiz aktiv ist und somit nicht mit seiner Mannschaft trainieren konnte, reiste eigens für das Spiel aus Zürich an.

Im ersten Viertel erwischten die Kreisstädter einen Blitzstart und gingen schnell mit 6:2 in Führung. Doch Hildesheim setzte besonders der Friedberger Offensive immer mehr entgegen, und so konnten die Kreisstädter zwar die Führung behaupten, aber nicht weiter ausbauen. Im letzten Viertel setzten die Gastgeber nocheinmal alles daran das Spiel zu drehen und starteten eine Aufholjagd. Kurz vor Schluss gelang es Hildesheim, eine Überzahlsituation h zu nutzen und zum 11:11 auszugleichen. Doch sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff war es Dennis Scholl, der VfB-Siegtreffer erzielte. Zu kämpfen hatten beide Mannschaften mit dem neuen Regelwerk, welches dazu führte, dass es insgesamt fünf Strafwürfe sowie zahlreiche Zeitstrafe auf beiden Seiten gepfiffen wurden.

"Entscheidend war heute eindeutig das erste Viertel. Ich glaube, Hildesheim hat uns unterschätzt, und so konnten wir sie zu Beginn überraschen, und von dieser Führung haben wir das restliche Spiel profitiert. Hildesheim ist eine gute Mannschaft und hat uns heute alles abverlangt. Ich freue mich besonders, dass wir unsere Neuzugänge gut ins Spiel einbinden konnten", sagt VfB-Trainer Rene Reimann. Die Meisterschaftsrunde startet im November.

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