Sieg wäre Gold wert

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Nach acht Spieltagen haben die Mannschaften der Handball-Bezirksoberliga in überwiegender Zahl die Gelegenheit, einmal durchzuschnaufen. Das gilt aber nicht für vier Teams, die am bevorstehenden Wochenende Nachholspiele auszutragen haben. Zwei Mannschaften davon sind in der Wetterau zu Hause. So hat die HSG Mörlen am Samstag beim TV Wetzlar anzutreten und damit bei einer Mannschaft, die punktlos das Tabellenende ziert. Ebenfalls in der Fremde auflaufen wird die MSG Florstadt/Gettenau, die am Sonntag bei der HSG Maburg/Cappel zu Gast ist.

TV Wetzlar - HSG Mörlen (Sa., 19.30 Uhr/Sporthalle der Eichendorfschule Dalheim):Das ist nur scheinbar eine leichte Aufgabe. Die Wetzlarer haben sich in den letzten Spielen bei den zweiten Mannschaften in Kleenheim und Wettenberg achtbar aus der Affäre gezogen und wollen unbedingt gewinnen. Die Mörler ihrerseits haben das Ziel, sich vom Tabellenende in Richtung Mittelfeld abzusetzen. Aus ihrer Sicht würde ein Sieg in Wetzlar Gold wert sein. "Ich wünsche mir, dass wir uns nun endlich einmal für unsere Leistung belohnen", erklärt HSG-Trainer Philipp Petriesas. "Denn die Jungs arbeiten gut und hart im Training. Bisher haben wir in der Abwehr gut gestanden mit einem guten Torwart, doch vorn haben wir den Sieg weggeworfen." In personeller Hinsicht hat Philipp Petriesas keine Sorgen: Alle Spieler sind dabei.

HSG Marburg/Cappel - MSG Florstadt/Gettenau (So., 18 Uhr/Sporthalle Am Köppel in Cappel):Für die Gäste geht es in dieser Partie darum, den Anschluss an die (erweiterte) Spitzengruppe nicht zu verlieren. Allerdings sind sie zu Gast bei einer im Augenblick bärenstarken Marburger Mannschaft, die vor zwei Wochen ein Remis in Münchholzhausen erreichte und sieben Tage später die HSG Linden II mit 33:17 aus der Halle schoss. Eine schwere Aufgabe also für die MSG Florstadt/Gettenau, die auf Henning Starck und Marc Popp, eventuell auch auf Steffen Baumgartl verzichten muss. Und das macht die Aufgabe in Cappel nicht gerade leichter. "Wir haben in dieser Woche intensiv dran gearbeitet", berichtet Florstadts Trainer Christian Sacks, der den Gastgebern eine gehörige Portion Respekt entgegenbringt.

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