Handball

Sieg im Top-Spiel ist für TV Petterweil Pflicht

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Will der TV Petterweil in der Landesliga noch mal die Spitze angreifen, so müssen die Handballer aus dem Karbener Stadtteil gegen Ligaleader Breckenheim gewinnen.

In der Handball-Landesliga Mitte empfängt der Tabellenzweite aus Petterweil am Sonntag ab 18 Uhr den Ligaprimus aus Breckenheim zum Spitzenspiel in der Sporthalle am Sauerborn. Während die TG Friedberg bereits am Samstagabend ab 19 Uhr vor heimischem Publikum den abstiegsgefährdeten Mitaufsteiger HSG Goldstein/Schwanheim zu Gast hat, gibt der TSV Griedel seine Visitenkarte am Sonntag ab 17 Uhr beim Tabellenvierten aus Langgöns ab.

TG Friedberg – HSG Goldstein/Schwanheim (Sa, 19 Uhr / Sporthalle am Seebach): Die Gäste stecken als Tabellenzwölfter zwar mitten im Abstiegskampf, konnten zuletzt mit den beiden Siegen gegen Oberursel und Petterweil aber für Furore sorgen. "Die HSG verzeichnet einen deutlichen Aufwärtstrend, den es für uns zu stoppen gilt. Im Angriff ist der Mitaufsteiger mit Heiko Stade und Christopher Seipp sehr gut besetzt. Auch Kreisläufer Jan Eric Kleiber gehört auf dieser Position zu den besten der Liga und tritt als sicherer Siebenmeterschütze auf. Für uns gilt es ein anderes Gesicht zu zeigen als zuletzt", fordert TGF-Coach Sven Daxer, dessen Mannschaft nach der unerwarteten Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Wettenberg auf Wiedergutmachung bedacht ist. "Da wir aktuell mit bis zu fünf Absteigern rechnen, müssen wir die Augen offen halten. Die Mannschaft muss ganz anders auftreten als gegen Wettenberg und sollte am besten schon gegen Goldstein damit anfangen", fordert auch Friedbergs Abteilungsleiter Uli Kaffenberger. Aljoscha Schmidt und Jonas Biaesch werden den Kreisstädtern allerdings bei dieser Mission fehlen.

TSV Lang-Göns – TSV Griedel (So, 17 Uhr / Karl-Zeiss-Halle Langgöns): Die Hausherren haben als Rangvierter mit 24:14 Punkten nach wie vor Kontakt zur Tabellenspitze. Vor heimischem Publikum ist das Team von Trainer Michael Razen zudem eine Macht und musste sich bislang einzig den Spitzenteams aus Linden und Petterweil geschlagen geben. Nach langer Verletzungspause steht den Hausherren mit Robin Jänicke ein wurfgewaltiger Spieler wieder zur Verfügung, der im bisherigen Saisonverlauf mit Abstand die meisten Feldtore in der Landesliga erzielt hat. "Die Langgönser sind ein enorm eingespieltes Team, das über Spieler mit großer individueller Klasse verfügt und völlig zurecht in der Spitzengruppe rangiert. Neben Robin Jänicke können sie mit Stefan Lang, Nils Tietböhl und Sascha Weigel weitere wurfgewaltige Akteure aufbieten und haben mit Patrick Engel, Rene Funke und Dennis Hopp außerdem überdurchschnittlich gute Spielmacher in ihren Reihen. Am Sonntag gehen sie als klarer Favorit in die Partie", sieht Griedels Teammanger Jürgen Weiß die Rollen klar verteilt. Allerdings konnten die Griedeler das torreiche Hinspiel gegen den besten Angriff der Liga knapp mit 39:38 Toren für sich entscheiden. "Die Ausgangssituation für das Rückspiel ist allerdings eine andere, da bei uns zahlreiche Spieler auf der Ausfallliste stehen", sagt Weiß. Immerhin hat Mannschaftskapitän Timm Weiß nach sechswöchiger Verletzungspause unter der Woche wieder mit dem Training begonnen. Genau wie bei Sandro Krüger, der sich beim Auswärtsspiel in Heuchelheim an der Schulter verletzte, steht allerdings hinter einem Einsatz gegen Langgöns noch ein Fragezeichen.

Einsatz von Bouali und Kusan offen

TV Petterweil – TV Breckenheim (So, 18 Uhr / Sporthalle Petterweil): Das Gästeteam von Trainer Gilles Lorenz feierte zuletzt fünf Siege in Serie und setzte sich aufgrund der kleinen Schwächephase des TV Petterweil und der MSG Linden an der Tabellenspitze fest. "Um noch an der Tür zur Oberliga anzuklopfen, ist ein Heimsieg gegen Breckenheim für uns Pflicht", lässt TVP-Coach Martin Peschke keine Zweifel an den Ambitionen der Heimmannschaft aufkommen. Bei einer Niederlage würde sich nicht nur der Rückstand der Gelb-Schwarzen auf die Gäste vergrößern, die Breckenheimer würden damit auch den direkten Vergleich zu ihren Gunsten entscheiden. "Während die Gäste ihre letzten fünf Spiele gewannen, konnten wir in diesem Jahr erst fünf Punkte einfahren. Der Trend spricht damit ganz klar für die Breckenheimer, die über eine sehr unangenehm zu bespielende Abwehr und zwei überragende Torhüter verfügen. Über ihr schnelles Umschaltspiel sind sie enorm effektiv", weiß der Petterweiler Coach um die Stärken der Gäste aus dem Wiesbadener Stadtteil. Andererseits: "Was gibt es Schöneres, als in einer vollen Halle gegen ein Topteam wie Breckenheim zu spielen? Bisher konnten wir gegen die Spitzenteams durchweg überzeugen. Nun gilt es dies noch einmal zu tun." Florian Juli wird am Sonntag aus beruflichen Gründen fehlen. Die Einsätze von Keeper Iteb Bouali und Neuzugang Lennart Kusan sind noch fraglich.

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