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Für Kapitän Alexander Blum und die Rhein-Main Patriots beginnt nach dem Sieg gegen Langenfeld die Sommerpause.

Mit Sieg in die Sommerpause

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(phk). Mit einem Erfolgserlebnis gehen die Rhein-Main Patriots in die Sommerpause der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Bei sengender Hitze in der Assenheimer Inlinehockey-Halle gewannen die Niddataler ihr Heimspiel gegen die SG Langenfeld Devils mit 13:10 (5:4, 7:7), bleiben damit aber auf Rang sieben - allerdings mit Blick nach oben, wie Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter, betont: "Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher, das ist erst einmal beruhigend, aber natürlich lässt uns der Sieg im Kampf um die Playoffs auch ein Stück weit am Leben. Die Hoffnung stirbt zuletzt, es sind noch genügend Spiele", sagte er hinterher.

Für Aufsehen sorgte das Debüt von Max Faber. Der Eishockey-Profi der Löwen Frankfurt, der bereits in der Vergangenheit in der Sommerpause die Inlineskates für die Samurai Iserlohn getragen hatte, war mit sechs Treffern ebenso wie sein Teamkollege Lukas Koziol (vier Tore) maßgeblich für den Assenheimer Sieg verantwortlich. Die weitere Zähler für die Gastgeber besorgten vor 150 Zuschauern Tim May, Alexander Blum und Jan Barta.

Wie schon im Heimspiel gegen Freiburg legten die Hausherren eine frühe Führung vor, bereits nach 13 Minuten stand es 4:0 - doch wie gegen Freiburg war das bereits zur Drittelpause Makulatur. Nach dem 2:4 nutzten die Gäste eine doppelte Strafzeit gegen Assenheim zum Ausgleich, Faber besorgte das 5:4 zur ersten Pause. "Dadurch haben wir uns selbst gequält. Wir fallen dann wie in ein Loch. Das kann ich mir einfach nicht erklären", sagte Pfannmüller. Doch im Gegensatz zum Freiburg-Spiel fing sich sein Team, ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen und fuhr nach dem 7:7 zur zweiten Pause mit einem Zwischenspurt von 9:9 auf 13:9 den Sieg schließlich doch noch ein. "Unter dem Strich war es eine kämpferisch gute Leistung mit einem verdienten Sieg", sagte Pfannmüller. "Auch wenn uns so etwas natürlich nicht passieren darf."

Weiter geht es für die Patriots nun erst wieder am 17. August (18.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den HC Merdingen.

Rhein-Main Patriots: Moll; Blum, Niklas Lachmann, Schneider, Berk, Schäfer, Rosandic, Koziol, May, Forster, Langer, Apel, Pfannmüller, Janis Lachmann, Barta, Faber.

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