Sieg und Niederlage für Echzell

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(msw). Der TTC Echzell ist mit einem Doppel-Spieltag in die mit 14 Teams ohnehin stark besetzte Tischtennis-Bezirksliga Mitte der Damen/Gruppe 2 gestartet. Und die in neuer Besetzung spielenden Echzellerinnen überzeugten zunächst mit einem 8:1-Erfolg beim TV Wächtersbach II, ehe eine kleinere Ernüchterung folgte, da es eine 6:8-Niederlage gegen Bezirksoberliga-Rückzieher TV Kesselstadt gab. Die Echzellerinnen sind aber zufrieden, da sie ohnehin nicht vorhaben aufzusteigen und sich nur nach unten hin absichern wollen.

TV Wächtersbach II - TTC Echzell 1:8:Die Echzellerinnen zeigten in dieser Partie zunächst, warum sie als langjährige "graue Maus" mit der aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Top-Spielerin Gunda Hofmann jetzt sogar als Geheimfavorit gehandelt worden sind, denn Wächtersbach wurde regelrecht überrollt. Nur Stoll/Hofmann (gegen Schneider/Kruppert) mussten eine Niederlage hinnehmen. Dagegen sorgten Reuter/Marks (6:11, 11:9, 12:10, 7:11, 11:7 gegen Bube/Jurinke-Krause), Nicole Stoll und Gunda Hofmann (jeweils gegen Martina Schneider und Heike Kruppert, wobei Hofmann gegen Kruppert mit 11:6, 10:12, 9:11, 13:11, 12:10 gewann), Margit Reuter (11:8 im fünften Satz gegen Vanessa Bube und gegen Verena Jurinke-Krause) und die für Hamburger spielende Katrin Marks (gegen Bube) für das erste Erfolgserlebnis des TTC in dieser Saison. Bei Wächtersbach fehlten Haas und Schlauch von fünf aufgestellten Stammspielerinnen.

TTC Echzell - TV Kesselstadt 6:8:Die Kesselstädterinnen wollten nicht mehr in der Bezirksoberliga spielen, weil sie sich dafür einfach "zu alt" fühlten. Deshalb zogen sie sich eine Klasse zurück. Dennoch haben sie natürlich immer noch eine starke Truppe beisammen, die immerhin im Mittelfeld der höchsten Klasse des Bezirks landete. Somit konnten die Echzellerinnen nur einen Tag später nicht mehr so einfach an die Ergebnisse aus Wächtersbach anknüpfen, auch wenn sich zumindest Stoll/Hofmann (gegen Kubala/Wolf) im Eröffnungsdoppel schon einmal rehabilitieren konnten. Reuter/Hamburger (gegen Georgi/Schudt) unterlagen dafür aber. Und in der Folge erwischte es sowohl Nicole Stoll (9:11 im fünften Satz gegen Gabriela Kubala) und Gunda Hofmann (gegen Altmeisterin Hildegard George) dafür aber im Einzel. Margit Reuter (gegen Renate Wolf) und Sandra Hamburger (11:3, 8:11, 13:11, 9:11, 11:9 gegen Anna-Maria Schudt) konnten zwar wieder ausgleichen, doch Stoll (gegen Georgi) und Hofmann (8:11, 11:6, 6:11, 12:10, 7:11 gegen Kubala) mussten sich erneut geschlagen geben. Reuter (gegen Schudt) gelang zwar der Anschluss, doch Hamburger (gegen Wolf) gab die vorentscheidende Begegnung ab. Beim dritten Einzel-Durchgang konnten Stoll (gegen Schudt) und Hofmann (gegen Wolf) ihre Partien nun erwartungsgemäß gewinnen, doch Reuter (gegen Georgi) und Hamburger (gegen Kubala) unterlagen zur am Ende vermeidbaren 6:8-Gesamtniederlage. Zumindest ein Remis hätten die Gastgeberinnen verdient gehabt.

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