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Das 1:1 gegen Verfolger FSG Burg-Gräfenrode reicht zum Titel: Der FC Hessen Massenheim ist Meister der Fußball-Kreisliga A Friedberg und damit erster Kreisoberliga-Aufsteiger zur neuen Saison.

Meister

Zuhause eine Macht: So hat sich der FC Hessen Massenheim die A-Liga-Meisterschaft geholt

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Der FC Hessen Massenheim ist Meister der Fußball- Kreisliga A Friedberg. Das Team von Trainer Dennis Matter hatte zwar vor allem zu Beginn der Saison zu kämpfen, entwickelte sich dann aber vor allem auf dem eigenen Platz im Süden Bad Vilbels zu einer echten Macht.

Das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga A Friedberg ist zwei Spieltage vor dem Saisonende entschieden worden. Durch das 1:1-Unentschieden im Spitzenspiel gegen die FSG Burg-Gräfenrode ist der FC Hessen Massenheim nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Damit hat der Klub aus dem Süden Bad Vilbels eine herausragende Meisterschaftsrunde mit dem Titelgewinn gekrönt und mischt nach dreijähriger Abstinenz ab dem kommenden Sommer wieder auf der Kreisoberliga-Bühne mit.

So feiert der FC Hessen Massenheim seine Meisterschaft in der Kreisliga A Friedberg

 © Nici Merz
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Kreisliga A Friedberg: Vielversprechendem Saisonauftakt folgt schwierige Phase mit vielen Verletzten

"Wir hatten uns vor der Runde vorgenommen, bis zum letzten Spieltag oben mitzuspielen. Das hält die Motivation hoch. Mit dem Meistertitel haben wir nicht gerechnet, wobei ich meiner Mannschaft diesen durchaus zugetraut habe, weil ich wusste, welches Potenzial in ihr steckt", sagt Massenheims Spielertrainer Dennis Matter, für dessen Team der Saisonauftakt bereits vielversprechend verlaufen war. Die beiden Auswärtsspiele gegen Hoch-Weisel (4:1) und Nieder-Florstadt (3:1) entschied der spätere Meister souverän für sich. Die 1:5-Auswärtspleite gegen die SG Dorn-Assenheim/Weckesheim am dritten Spieltag bedeutete den ersten Dämpfer für die Massenheimer, die nach einem 5:0-Pflichtsieg gegen den VfB Petterweil beim 0:3 in Rockenberg eine Woche später bereits ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen mussten. Dem 4:1-Heimerfolg gegen Wohnbach/Berstadt folgte mit dem 2:4 in Beienheim am siebten Spieltag schon die dritte Pleite. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen und lediglich zwölf fitte Spieler. In dieser s Phase ist die Mannschaft enger zusammengerückt und hat damit den Grundstein für die spätere Meisterschaft gelegt", sagt Matter.

Die 1:2-Auswärtsniederlage in Kaichen am elften Spieltag sollte bis dato die letzte Niederlage der Matter-Elf bleiben. Es folgte eine beeindruckende Erfolgsserie mit 16 Siegen in Folge, ehe das 1:1-Unentschieden gegen die FSG Burg-Gräfenrode vor Wochenfrist - das bisher einzige Remis - den Titelgewinn bedeutete. Vor eigenem Publikum blieben die Massenheimer dabei gänzlich ohne Punktverlust und erzielten bei 14 Heimspielen 45:6 Tore. Einzig dem FC Kaichen gelang es, bei seinen 2:5-Niederlage mehr als ein Tor in Massenheim zu erzielen. "Die Heimerfolge gegen unsere schärfsten Konkurrenten aus Burg-Gräfenrode und Dorn-Assenheim/Weckesheim waren besondere Höhepunkte der Saison, aber auch die Siege gegen Gegner, die wir in den Vorjahren nie schlagen konnten, wie Trais, Bad Nauheim oder Ockstadt", blickt Matter auf die Saisonhighlights zurück. "Die Siege in den Top-Spielen haben uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Konstanz der Mannschaft über die gesamte Saison war beeindruckend und hat uns enormes Selbstvertrauen gegeben. Dadurch konnten wir das Glück erzwingen und auch Spiele gewinnen, die wir erst in letzter Sekunde für uns entschieden haben."

Kreisliga A Friedberg: Knapper Vorsprung vor der Rückrunde bis zum Schluss verteidigt

Ihren höchsten Saisonsieg verbuchten die Massenheimer beim 7:1 in Fauerbach. Zudem setzte man sich gegen Melbach, Nieder-Florstadt und Petterweil jeweils mit 5:0 durch. Auswärts gingen die Bad Vilbeler Vorstädter dagegen fünf Mal als Verlierer vom Platz. Bereits zur Winterpause führte die Matter-Elf dennoch das Gesamtklassement mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der FSG Burg-Gräfenrode an. "Vor dem Rückrundenstart haben wir uns geschworen, uns nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen zu lassen. Ausschlaggebend für unsere gute Leistung war die positive Stimmung innerhalb des Teams. Fußball muss Spaß machen und die Jungs müssen mit guter Laune ins Training kommen. Das war bei uns definitiv über die gesamte Saison hinweg der Fall", lobt Matter die Einstellung seiner Schützlinge. "In Massenheim ist die Mannschaft der Star. Der Kader ist ausgeglichen, wobei man Manuel Hohmann hervorheben muss. Er ist der Leader, erzielt die wichtigen Tore und geht auch voran, wenn es nicht läuft. Auch Sascha Plagentz ist trotz seines jungen Alters ein enorm wichtiger Spieler für uns", erklärt der Massenheimer Coach.

Er traut daher seiner Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit auf der Kreisoberliga-Bühne einiges zu: "Wir sind eine Mannschaft, die Fußball spielen will. In der Kreisoberliga treffen wir in erster Linie auf solche Mannschaften. Das sollte uns entgegenkommen. Deshalb bin ich optimistisch. Unser Ziel ist dabei natürlich zunächst einmal der Klassenerhalt", sagt Matter. "Wie schon in den Vorjahren setzen wir auf Kontinuität. Der Kader bleibt zusammen, viele Neuzugänge wird es nicht geben. Die Mannschaft genießt mein vollstes Vertrauen."

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