Geht voran: Spielertrainer Andreas Baufeldt - hier gegen Metehan Karkus von der Spvgg. Fechenheim - hat seine Mannschaft zuletzt mit drei Toren zu zwei Siegen geführt. Nun wartet das Derby bei Aufsteiger SV Steinfurth. FOTO: CHUC
+
Geht voran: Spielertrainer Andreas Baufeldt - hier gegen Metehan Karkus von der Spvgg. Fechenheim - hat seine Mannschaft zuletzt mit drei Toren zu zwei Siegen geführt. Nun wartet das Derby bei Aufsteiger SV Steinfurth. FOTO: CHUC

Mit Selbstvertrauen und Teamspirit nach Steinfurth

(ace). Den siebten Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West eröffnet am Freitagabend das Verfolgerduell zwischen der Usinger TSG und dem SC Dortelweil. Die weiteren sieben Vertreter des heimischen Fußball-Kreises sind dann allesamt am Sonntagnachmittag im Einsatz. Dabei kommt es aus Wetterauer Sicht zwischen Aufsteiger SV Steinfurth und dem FC Olympia Fauerbach nur zu einem direkten Duell "Friedberger" Vereine. Fünf Clubs aus der Region haben es dagegen mit Vereinen aus den konkurrierenden Fußball-Kreisen Hochtaunus und Frankfurt zu tun.

Usinger TSG - SC Dortelweil (Freitag, 20 Uhr): Nach dem fulminanten 6:0-Sieg über die hochgehandelten Sportfreunde Friedrichsdorf stellte sich in Dortelweil die Frage, ob der Triumph als Sternstunde in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Der mitspielende Co-Trainer Julian Mistetzky hat bezüglich solcher Superlative eine klare Meinung: "Natürlich war das nicht zu erwarten, und wir haben gesehen, dass wir uns an guten Tagen in einen Rausch spielen können, aber Sternstunde ist nun wirklich etwas zu hoch gegriffen." Nun schmiedet das Team von Trainer Frank Ziegler aber bereits einen Plan, um auch in Usingen eine Duftmarke zu setzen. Der Club aus dem Hintertaunus musste nach einem perfekten Start von zwölf Punkten zuletzt zwei Auswärtsniederlagen einstecken und ist dadurch auf Rang fünf abgefallen. "Das ist ein technisch versierter Gegner, der jetzt zwei Dämpfer in Folge bekommen hat. Wir stellen uns auf einen früh pressenden Gegner ein." An den Muckenäckern erwartet die Dortelweiler Delegation ein beträchtlicher Fußmarsch von den Kabinen auf den höher gelegenen Kunstrasenplatz, wo das defensive Verhalten wieder der Schlüssel zum Erfolg sein soll. Ob Mistetzky (Knieprobleme) von Beginn an für den Tabellenzweiten auflaufen wird, ist noch fraglich.

FC Neu-Anspach - SV Gronau (Sonntag, 15.30 Uhr):Die Gronauer gehören zum Quartett am Tabellenende, das zwar nicht sieglos dasteht, aber eben erst drei Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte. In Seckbach ging das Team von Trainer Florian Schwing in Führung, hielt dann bis kurz vor der Halbzeit ein 1:1, um dann doch noch deutlich mit 1:7 die Segel zu streichen. Die Partie in Neu-Anspach könnte ähnliche Züge annehmen, sollten die Gäste ihre Defensivprobleme nicht in den Griff bekommen. Denn 20 Gegentore wurden bereits kassiert, auf der Gegenseite hat der Hochtaunus-Club die gleiche Zahl an Treffern bereits erzielt.

FSG Burg-Gräfenrode - TSG Niederrad (Sonntag, 15.30 Uhr): Für die Roggauer, die aufgrund der schlechtesten Tordifferenz das Tabellenende zieren, kommt mit den Kickern aus dem Frankfurter Süden ein Gegner auf Augenhöhe nach Burg-Gräfenrode. Die Gäste haben mit 22 Gegentreffern die meisten der Liga kassiert und kamen gegen Beienheim beim 2:2 spät zu einem Punktgewinn. Auf der anderen Seite hat der Neuling erst dreimal getroffen, weswegen das Team von Trainer Torsten Hertz gegen die auswärts punktlosen Niederräder unter Zugzwang steht.

SKV Beienheim - 1. FC-TSG Königstein (Sonntag, 15.30 Uhr):Vor dem Duell gegen Königstein ist der Blick auf das Beienheimer Torverhältnis interessant. Kurioserweise stehen für das Team von Trainer Matthias Tietz nach fünf Partien 7:7 Tore zu Buche. Immerhin war für die Gastgeber zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar, denn es wurden sieben Zähler in vier Spielen geholt, wobei der späte Gegentreffer zum Ausgleich in Niederrad zwei zusätzliche Punkte kostete. Aber auch Königstein konnte in den vergangenen vier Spielen immerhin fünf Zähler einfahren. Ein SKV-Sieg wäre wichtig, um sich Luft auf die Abstiegszone zu verschaffen.

Türkischer SV Bad Nauheim - FG Seckbach (Sonntag, 15.30 Uhr): Beim TSV waren Tore auf beiden Seiten zu Saisonbeginn meistens garantiert, Resultate wie 4:6, 3:3 oder 7:3 boten den Zuschauern einen hohen Unterhaltungswert. Vor dem schweren Heimspiel gegen Seckbach hat diese Tendenz in den letzten beiden Spielen allerdings nachgelassen, dem 2:1-Coup in Dortelweil folgte ein mageres 1:1 in Königstein. Die Gäste aus dem Frankfurter Nordosten gehören wieder zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter und könnten bei einem Bad Nauheimer Sieg im Klassement überflügelt werden.

SV Steinfurth - FC Olympia Fauerbach (Sonntag, 15.30 Uhr): Bei den Gastgebern kam Trainer Süleyman Karaduman am Donnerstag aus dem zweiwöchigen Urlaub zurück und musste sich erst ein Bild über den Zustand der Mannschaft machen. Der Coach erwartet "ein interessantes Derby mit regem Zuschauerinteresse." Auf Fauerbacher Seite war Spielertrainer Andreas Baufeldt mit drei Toren entscheidend an den beiden Heimsiegen gegen Fechenheim (2:1) und die DJK Bad Homburg (4:0) beteiligt. "Für den Teamspirit war das extrem wichtig, denn wir standen mit dem Rücken zur Wand. Ich hoffe, dass der Knoten nun geplatzt ist", unterstreicht der Torjäger.

FV Stierstadt - FC Karben (Sonntag, 15.30 Uhr): Das 4:1 gegen die Usinger TSG kam überraschend, nun gilt es für das Team von Trainer Karl-Heinz Stete, beim schwach gestarteten Aufsteiger im Oberurseler Stadtteil nachzulegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare