Fussball-Kreisligen B

Mit Selbstvertrauen zum Tabellenführer

(lab). Das Schöne nach nunmehr fünf Wochen "Dauerfußball" in den Fußball-B-Ligen des Kreises Friedberg: Es gibt nicht "den Einen". Weder oben noch unten hat sich bisher ein Klub herauskristallisiert, der ganz klar das Rennen macht oder abgeschlagen ist. Während in Gruppe zwei der SV Assenheim seine Tabellenführung "ganz locker" dahin nimmt, hat auch Favorit FSV Dorheim in Gruppe eins nie irgendwelche Aufstiegsziele hinausposaunt. Vielleicht auch ganz gut, denn mit dem Türkischen SV Bad Nauheim II macht dem Team eine Reservemannschaft zurzeit ordentlich Dampf.

Da sind drei Punkte für Dorheim am kommenden achten Spieltag beim SV Hoch-Weisel II (Sonntag, 13 Uhr) quasi Pflicht. Denn: Auch von unten kommt was nach. Die SG Melbach fährt zwar hier und da etwas Achterbahn, kann mit Platz drei aber zufrieden sein. Nach Personalproblemen ging es unter der Woche wieder etwas bergauf, auch für die Partie am Sonntag kann Coach Daniel Haack weitere zwei bis drei Rückkehrer in das Team einbauen. Gegner ist der KSV Bingenheim - bisher noch nicht so recht in der Spur, aber ernst zu nehmen: "Ich erwarte ein eher offenes Spiel und sehe uns nicht als Favorit. Für uns ist das auch ein kleines Derby, bei dem Bingenheim den Heimvorteil hat", sagt Haack.

Nicht unweit der Bingenheimer haust die FSG Wisselsheim mit ganz ähnlichem Saisonstart: Man steckt mal ein, man teilt mal aus, muss sich noch finden. Mit den acht Punkten auf dem Konto zeigt man sich nach der Pleiten-Saison 19/20 allerdings zufrieden. "Das ist Meckern auf hohem Niveau", sagt Vorsitzender Lars Wolf bezüglich der Niederlagen. Am Sonntag (15.15 Uhr) reist man nun zum SV Nieder-Weisel II, Stürmer Murat Gök ist wieder dabei, mit mehr als einem Punkt kalkuliert man allerdings nicht.

Ab zu Gruppe zwei: Dort fällt am Sonntag die Partie des Spitzenreiters SV Assenheim gegen den seinen geographischen Nachbarn TSV Dorn-Assenheim II (Sonntag, 13 Uhr) in das Blickfeld. Auch wenn der Begriff Derby falsch gewählt wäre, ist das Spiel ein kleiner Kracher: Denn Dorn-Assenheim hat einen Lauf, ist bis auf Platz vier vorgerückt und bekommt am Sonntag eventuell Unterstützung von oben. Grund genug für SVA-Trainer Gennaro Grazioso, von einem "schweren Spiel" zu sprechen.

Spotlight Nummer zwei richtet sich auf die Begegnung des VfB Petterweil gegen den SC Dortelweil III (Sonntag, 13 Uhr) - beide im vorderen Mittelfeld. Eindeutiger könnte es da im Duell des FC Massenheim II gegen die SKG Albanischer Verein Friedberg (Sonntag, 13 Uhr) werden, die Gastgeber haben noch keinen Zähler gesammelt.

Die Serie bleibt makellos: Auch im siebten Saisonspiel hat der SV Assenheim einen Sieg eingefahren - gegen den FC Karben II gab’s am Donnerstag ein glückliches 2:1. Die Karbener zeigten sich nach zuletzt enttäuschenden Auftritten stark, blieben allerdings glücklos, trafen nur Latte und Pfosten.

Die Tore: 0:1 (15.) Henry Rubenschuh, 1:1 (45.+2) Tobias Knödler, 1:2 (77.) Marian Kipphan

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