"Selbstvertrauen war zu spüren"

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Die zweite und dritte Mannschaft der SG Rodheim haben Erfolge in der Landesliga Nord gefeiert. Dass die Dritte das zweite Duell des Tages gegen den Aufstiegskandidaten TV Waldgirmes II mit 1:3 verlor, konnte die Stimmung nicht trüben. Denn zuvor hatte man sich bereits gegen den Gießener SV mit 3:0 durchgesetzt, und auch die zweite Mannschaft hatte im Duell bei der TG Neuenhaßlau mit 3:0 die Oberhand behalten.

Die zweite und dritte Mannschaft der SG Rodheim haben Erfolge in der Landesliga Nord gefeiert. Dass die Dritte das zweite Duell des Tages gegen den Aufstiegskandidaten TV Waldgirmes II mit 1:3 verlor, konnte die Stimmung nicht trüben. Denn zuvor hatte man sich bereits gegen den Gießener SV mit 3:0 durchgesetzt, und auch die zweite Mannschaft hatte im Duell bei der TG Neuenhaßlau mit 3:0 die Oberhand behalten.

SG Rodheim III – Gießener SV 3:0 (25:23, 25:17, 25:16): Die Vorzeichen für das erste Duell des Tages waren für die dritte SG-Mannschaft klar. Die im Abstiegskampf steckenden Mittelhessen wollten die Rodheimer souverän bezwingen. Letztlich ungefährdet sicherten sich die Gastgeber den 3:0-Erfolg. Nur im ersten Durchgang kam Spannung auf, mussten sich die Rodheimer doch von einem 11:16-Rückstand erholen. "Wir haben nur am Anfang geschwächelt, dann unsere Standards durchgezogen und sind sicher zum Sieg gekommen", wusste auch Secki Seckler von der SG Rodheim III. Auch von dem frühen 0:4-Rückstand in Satz zwei ließen sich die Hausherren nicht aus der Fassung bringen und sicherten sich die Saisonzähler zwölf bis 14.

SG Rodheim III – TV Waldgirmes II 1:3 (22:25, 15:25, 27:25, 19:25): Die zweite Partie war für die Rodheimer Herren nach dem souveränen Sieg gegen den Gießener SV die Kür. Der Aufstiegsfavorit aus der Lahnaue wurde seiner Favoritenrolle gerecht und imponierte im ersten Spielabschnitt mit einer starken Leistung. Dank des besseren Blockspiels und der großen Dynamik im Angriff gewannen die Gäste die ersten beiden Durchgänge.

Die Rodheimer bewiesen großen Kampfgeist und kamen im dritten Satz zurück. Mit drei guten Aufschlägen und einem Netzroller erzielte die SG den 1:2-Anschluss nach Sätzen. "Doch dann war die Luft raus", konstatierte SG-Routinier Paul Jansen. Die Gäste überzeugten mit einer niedrigen Fehlerquote und brachten den Sieg im vierten Satz unter Dach und Fach. "Wir haben wieder stark gekämpft, aber die Waldgirmeser haben bestens dagegengehalten und sind der verdiente Sieger. Der Waldgirmeser Block hat unsere Angreifer vor größte Probleme gestellt", gab SG-Libero Christian Focking nach Spielende zu Protokoll und freute sich über die vom USC Gießen versprochene Kiste Bier als Dank für die Schützenhilfe im Kampf um die Tabellenspitze.

SG Rodheim III: Albrecht, Clotz, Focking, Jansen, Kersten, Klingelhöfer, König, Lenz, Steinhauer, Stößinger.

TG Neuenhaßlau – SG Rodheim II 0:3 (21:25, 18:25, 25:27): Das Duell beim Tabellenfünften TG Neuenhaßlau bot der SG Rodheim II die Chance, mit einem Sieg Anschluss an die beiden Top-Teams der Liga zu halten. Trotz einiger Probleme nahmen die Gäste letztendlich die drei Punkte mit auf den Heimweg und verteidigten Rang drei im Klassement. Obwohl die SG im ersten Satz fast durchgehend im Hintertreffen lag, gelang am Ende des Satzes die Wende und der überraschende 25:21-Satzerfolg. Der zweite Durchgang verlief aus Rodheimer Sicht entspannter. Am Ende behielten die Gäste aber mit 25:18 die Oberhand.

Im dritten Satz zurückgekämpft

Der dritte Satz schien beim Stand von 21:24 bereits verloren, doch eine Aufschlagserie von Kapitän Stefan Kann und zwei starke Blockaktionen von Marcel Kopperschmidt brachten den Favoriten auf die Siegerstraße. "Das Selbstvertrauen des Teams war deutlich zu spüren", resümierte ein zufriedener SG-Coach Dieter Schmitt.

SG Rodheim II: Bender, Gaus, Graudenz, Kann, Kopperschmidt, Larios, Schmitt, Streitenberger, Zschiesche.

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