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Sechs Punkte für RT-Junioren

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(mn) Die Junioren der Roten Teufel können nach dem Auftakt der Endrunde um die deutsche Meisterschaft vom Titel träumen. Die Mannschaft von Marcus Jehner setzte sich im Colonel-Knight-Stadion binnen 18 Stunden gegen Freiburg (3:0) und Klostersee (7:1) durch.

Die Süd-Klubs gelten aus der Erfahrung heraus im Vergleich zu den Nord-Klubs (Bad Nauheim und Essen) als favorisiert. »Wir sind hoch zufrieden«, sagt Jehner, warnt zugleich aber vor den Rückspielen. »Mal abwarten, ob bei diesen Klubs dann nicht Jungs auflaufen, die diesmal im Oberliga-Kader zum Einsatz gekommen sind.« Das nächste Spiel, erneut zu Hause, bestreiten die Hessen am Samstag um 17.30 Uhr gegen Nord-Meister Essen.

Rote Teufel Bad Nauheim - Wölfe Freiburg 3:0: Beide Mannschaften waren mit Rumpf-Teams angetreten, und diese duellierten sich auf hohem Junioren-Niveau. Die optischen Vorteile vor rund 100 Zuschauern hatten die Gastgeber, die den starken Daniel Herzog im Tor der Breisgauer aber erst in der 32. Minute überwinden konnten. Marvin Berndt traf hier in Überzahl im Nachschuss. Freiburg drängte auf den Ausgleich, Bad Nauheim rettete sich aber in die Drittelpause, in der die Hausherren umstellen mussten. Kevin Napravnik hatte sich am Ellenbogen verletzt und trägt derzeit Gips. Mit einem Doppelschlag (52./54.) beseitigten Michael Mroz und Leon Filipovic die Zweifel am Sieg.

Rote Teufel Bad Nauheim - EHC Klostersee 7:1: Eine Spieldauer-Disziplinstrafe gegen Maximilian Merz, der RT-Verteidiger Dominik Börngen mit dem Stock traktiert hatte (23.), entpuppte sich als Schlüsselszene der Partie. Die Roten Teufel nutzten ihr anschließendes fünfminütiges Powerplay zu drei Treffern und zogen wegweisend von 2:1 auf 5:1 davon. Nicht zu stoppen war am Sonntag Michael Mroz, der vier der sieben Treffer selbst erzielte und ein weiteres Tor vorbereiten konnte. Börngen kehrte zum letzten Abschnitt, als die Gangart der Bayern härter und härter wurde, wieder auf das Eis zurück. Die weiteren drei Treffer der Roten Teufel vor diesmal lediglich 80 Zuschauern erzielten Marvin Berndt, Leon Filipovic und Nico Bastian.

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