Niklas Biehrer (l.), der in dieser Szene den Ball an Mirko Freese (FSV Fernwald) vorbeilegt, und sein FV Bad Vilbel bekommen es nach dem Sieg beim VfB Ginsheim unter der Woche am Sonntag mit dem Tabellenfünften SV Rot-Weiß Hadamar zu tun. FOTO: JAUX
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Niklas Biehrer (l.), der in dieser Szene den Ball an Mirko Freese (FSV Fernwald) vorbeilegt, und sein FV Bad Vilbel bekommen es nach dem Sieg beim VfB Ginsheim unter der Woche am Sonntag mit dem Tabellenfünften SV Rot-Weiß Hadamar zu tun. FOTO: JAUX

Den Schwung mitnehmen

(ace). In der Fußball-Hessenliga geht es für die beiden Vertreter des Kreises Friedberg nach der dritten englischen Woche am Wochenende bereits in den neunten Spieltag. Der FV Bad Vilbel reist mit dem Erfolgserlebnis des souveränen 4:1-Erfolges beim VfB Ginsheim zum Tabellenfünften SV Rot-Weiß Hadamar. Zwar sind die Brunnenstädter durch die Resultate am Mittwochabend wieder in die breit gefächerte Abstiegszone gerutscht, aber mit dem Sieg am Mainspitzdreieck im Rücken wollen die Schützlinge von Trainer Amir Mustafic auch auf dem Rasenplatz an der Faulbacher Straße eine gute Figur abgeben.

Unterdessen kehrte Türk Gücü Friedberg am Donnerstag mit leeren Händen von der Auswärtsreise beim SC Waldgirmes zurück. In Mittelhessen setzte es für das Team von TG-Coach Carsten Weber die zweite Niederlage in Folge - auch diesmal gelang den Kreisstädtern kein Treffer. Die Chance zur Rehabilitation besteht am Sonntag vor heimischer Kulisse, wenn der KSV Baunatal am Ober-Rosbacher Eisenkrain aufkreuzt.

SV Rot-Weiß Hadamar - FV Bad Vilbel (Samstag, 15 Uhr):Die Reise in den Westerwald starten die Vilbeler frohen Mutes und FV-Coach Amir Mustafic hofft dabei, dass sein vor der Saison völlig neu zusammengewürfeltes Team den Schwung aus dem Ginsheim-Spiel in die Begegnung bei den Fürstenstädtern mitnehmen kann. "Im Training war zu beobachten, dass alle viel befreiter wirken und sich mehr Dinge zutrauen", berichtet der Vilbeler Übungsleiter. Vor allem die spielerische Komponente mit dem Mut, permanent nach vorne zu spielen, beeindruckte in der Auswärtspartie zuletzt. Das soll auch in Hadamar so weitergehen, doch ist der Kontrahent ein ganz anderes Kaliber als Ginsheim. In der elften Saison in Folge in der Hessenliga spielend, sind die Rot-Weißen fast immer im oberen Tabellendrittel angesiedelt. So auch diesmal, denn trotz des Rückschlages mit der 1:3-Niederlage am Mittwoch in Dreieich, belegt das Team von Trainer Stefan Kühne Rang fünf mit Kontakt zur Spitze. Personell muss der FV-Coach auf den verletzten Mohamed Boukayouh verzichten. Kenan Hadzic bekam nach seiner Roten Karte gegen Fernwald eine Sperre von vier Partien aufgebrummt. Die Gelb-Rot-Sperre von Visar Gashi ist dagegen abgegolten. Im Tor soll der junge Max Steinbrecher nach seinem ordentlichen Debüt in Ginsheim weiter das Vertrauen bekommen.

FV Bad Vilbel: Steinbrecher - Tiago, Tochihara, Saso, Knauer, Cichutek, Malkiewicz, Emmel, Thielmann, Safaridis, Yildirim (Tekie, Toskovic, Bouembe, Biehrer, Pandza, Lahchaychi, Gashi).

Türk Gücü Friedberg - KSV Baunatal (Sonntag, 15 Uhr):Nach zwei Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer sieht TG-Trainer Carsten Weber sein Team nach dem Abrutsch auf Rang vier gegen die Nordhessen nicht als Favoriten. Dass Baunatal als Tabellenletzter mit nur fünf Zählern in die Wetterau kommt, sorgt nicht nur beim Friedberger Coach für Verwunderung. "Sie verfügen sicherlich über weitaus mehr Qualität, als es der aktuelle Tabellenrang aussagt." Weber schiebt aber auch nach, dass sich seine Mannschaft nach dem Superstart von fünf Siegen danach "nicht mehr in Top-Verfassung" präsentiert habe. Personell kann er zumindest wieder auf Yilmaz Kilic nach dem Ablauf seiner Gelb-Rot-Sperre zurückgreifen. Ein Einsatz von Torjäger Noah Michel käme dagegen womöglich noch zu früh.

Türk Gücü Friedberg: Koob (Hinterkopf) - Biber, Eren, Janis Häuser, Usic, Printemps, Fukuhara, Dudda, Weigand, Jan-Philipp Häuser, Schorr (Michel (?), Auer, Tahirovic, Kilic, Lee, Jeon, Hagley).

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