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Ein hartes Stück arbeitet wartet auf Christian Schmidt und seine TG Friedberg. Das Tabellenschlusslicht hat die Zweitliga-Reserve des TV 05/07 Hüttenberg zu Gast in der Halle am Seebach.

Schwierige Vorzeichen

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(kun/fmm/tfl). Während für den TSV Griedel im Derby beim TSV Lang-Göns und den TV Petterweil beim TuS Holzheim in Rheinland-Pfalz zwei schwierige Auswärtshürden warten, hofft Schlusslicht TG Friedberg am Samstag in der Handball-Landesliga Mitte gegen den TV 05/07 Hüttenberg II auf den ersten Sieg der neuen Saison.

TSV Lang-Göns - TSV Griedel (Sa, 18 Uhr / Karl-Zeiss-Halle Langgöns):Die Gastgeber liegen aktuell mit 10:4 Punkten als Rangvierter in Sichtweite zur Tabellenspitze. An den ersten drei Spieltagen musste das Team von Trainer Michael Razen zwei Niederlagen gegen Petterweil und Linden hinnehmen, mit drei Siegen in Serie kehrten die Langgönser zuletzt aber eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück. Die Langgönser Mannschaft ist sehr eingespielt, verfügt über Spieler mit großer individueller Klasse und gilt als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft. "Aufgrund ihrer großen Qualität sind die Hausherren der klare Favorit im Derby. Nach den jüngsten Leistungen fahren wir als krasser Außenseiter in die Karl-Zeiss-Halle. Unsere Abwehr bekommt es mit dem besten Angriff der Landesliga zu tun. Nur wenn wir es schaffen, den Schalter umzulegen, unsere zahlreichen technischen Fehler zu minimieren und eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen auf das Parkett zu bringen, haben wir gegen Langgöns die Chance auf etwas Zählbares", ist Griedels Teammanager Jürgen Weiß überzeugt. Mit Wanja Köhler und Dimitri Brunz hat das Trainerteam Dirk Schwellnus und Timm Weiß zwei A-Jugendspieler in den Kader für die Partie gegen den Tabellenvierten berufen.

TG Friedberg - TV 05/07 Hüttenberg II (Sa., 19 Uhr, Sporthalle am Seebach):"Sie sind ein junges, aber gut ausgebildetes Team, das schnellen Handball und eine aggressive Deckung spielt", schätzt TG-Coach Tomasz Jezewski die Zweitliga-Reserve der Hüttenberger ein. Die gegenwärtige Situation ist für den Gastgeber allerdings - gerade nach der knappen Niederlage am vergangenen Spieltag gegen das bisherige Schlusslicht HSG Lollar/Ruttershausen - auch ohne Hüttenberg als Gegner alles andere als einfach: Verletzungs- und krankheitsbedingt muss auf einige Spieler verzichtet werden. Die Friedberger laufen also, trotz Unterstützung durch die eigene A-Jugend, zahlenmäßig unterlegen auf und müssen wichtige Stammspieler ersetzen. Die Mannschaft der TG will nach eigenen Angaben dennoch alles für einen Sieg geben, um schnellstmöglich den Tabellenkeller wieder hinter sich zu lassen. Ein wichtiger Faktor wird dabei auch das heimische Publikum in der Halle am Seebach sein.

TuS Holzheim - TV Petterweil (Sa, 19.30 Uhr / Sportzentrum Diez):Der TV Petterweil muss am Samstag nach Rheinland-Pfalz reisen. Doch nicht nur die weite Anreise wird den Mannen um Trainer Martin Peschke zu schaffen machen, auch der Aspekt, dass man in Holzheim noch nie überzeugen konnte, spielt eine Rolle - auch wenn sich die Gastgeber im Abstiegskampf befinden. "Holzheim ist schlecht in die Saison gestartet, hat sich aber von Spiel zu Spiel stetig gesteigert", meint TVP-Coach Peschke. Besonders der Ausfall von Simon Giebenhain trifft den langjährigen Oberligisten hart. "Holzheim versucht über eine robuste Abwehr, mit dem starken Keeper Alexander Linke in die erste und zweite Welle zu kommen. Hier müssen wir besonders aufpassen und unsere Angriffe konzentriert vortragen. Gerade im Sportzentrum Diez ist dies nicht so einfach, da Holzheim vor einer großen und lautstarken Zuschauerkulisse spielt". Petterweil ist also gewarnt: Mit einem Sieg im Vorbeigehen ist definitiv nicht zu rechnen. Bitter: Benedikt Pfeiffer wird voraussichtlich nach einer Schultereckgelenksprengung die ganze Saison ausfallen. Außerdem stehenen Lennart Kusan und Felix Koffler nicht zur Verfügung.

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