3. Liga Süd Frauen

Schwarzer Tag für den SSC Bad Vilbel

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Das es ein schweres Spiel gegen das Team des SSC Freisen werden würde, war im Vorfeld allen Beteiligten beim Volleyball-Drittligsten SSC Bad Vilbel klar. Der Ausfall von Zuspielerin Franziska Wilhelm musste kompensiert werden und damit verzichtete man auch auf Jacqueline Garski im Angriff, denn sie übernahm die Zuspielposition. Trotzdem waren die Tulpen heiß, zumal die eigene zweite Mannschaft direkt im Vorfeld der Begegnung in eigener Halle gewonnen hatte. Doch am Ende der Partie in der 3. Liga Süd Frauen stand ein deutliches 0:3 (20:25 14:25 und 23:25) für das Team von Trainer Christoph Haase auf der Anzeigetafel.

Das es ein schweres Spiel gegen das Team des SSC Freisen werden würde, war im Vorfeld allen Beteiligten beim Volleyball-Drittligsten SSC Bad Vilbel klar. Der Ausfall von Zuspielerin Franziska Wilhelm musste kompensiert werden und damit verzichtete man auch auf Jacqueline Garski im Angriff, denn sie übernahm die Zuspielposition. Trotzdem waren die Tulpen heiß, zumal die eigene zweite Mannschaft direkt im Vorfeld der Begegnung in eigener Halle gewonnen hatte. Doch am Ende der Partie in der 3. Liga Süd Frauen stand ein deutliches 0:3 (20:25 14:25 und 23:25) für das Team von Trainer Christoph Haase auf der Anzeigetafel.

Schon zu Beginn war dem Tulpenspiel anzumerken, dass vor allem im Aufschlag nur wenig Druck auf die Gegnerinnen ausgeübt werden würde und auch in der Kombination Zuspiel-Angriff kein richtiger Druck auf die Freisenerinnen erfolgte, die ihrerseits gut und abwechslungsreich angriffen und auch in der Abwehr von Beginn an präsent waren. Zwar reichte die Leistung der SSC-lerinnen, um den Satz bis zur Mitte ausgeglichen zu gestalten, dann jedoch zogen die Gäste davon und die Tulpen hatten beim 20:25 scheinbar nichts entgegenzusetzen.

Im zweiten Satz das gleiche Bild: Die Annahme beim SSC stand sicher rund um Libera Jacqueline Pfeiffer, aber im Angriff bekamen die Brunnenstädterinnen den Ball nicht auf den Boden des gegnerischen Feldes. Als Zuschauer hatte man den Eindruck, dass das Team mit angezogener Handbremse spielte. Trainer Christoph Haase brachte Amelie Krimphoff und Christina Jaddatz, aber auch sie schafften es nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Der Satz ging in der Folge hoch mit 14:25 verloren. Erst im dritten Durchgang schienen sich die SSClerinnen zusammengerauft zu haben und führten nach klaren Angriffsaktionen und auch einem besseren Aufschlag zu Beginn auch mit 3:2. Dieser knappe Vorsprung hielt bis zum 20:17 in der Schlussphase des Satzes, doch dann brach die Haase-Auswahl scheinbar völlig ein und gab den Durchgang noch mit 23:25 ab – es bedeutete das Ende der Partie mit einem glatten 0:3.

"Mund abputzen und weiter machen, alles andere wäre fatal", sagte Haase hinterher. "Die Liga ist eng, jeder bis auf die ersten zwei, drei Teams kann absteigen. Jetzt sind wir wieder mitten drin im Abstiegskampf und wir müssen nach vorn schauen. Der Kader ist jedoch nicht besonders tief, was bedeutet, dass weitere Ausfälle schon fast einer Bankrotterklärung gleichkämen. Wir spielen neben dem Training in dieser Woche beim Regionalligisten Eintracht Frankfurt, um uns bestmöglich auf das Spiel gegen Umkirch vorzubereiten. Wenn wir gut spielen, schaffen wir es vielleicht, einen Punkt zu entführen."

Für den SSC spielten: Thornton, Jeannette Pfeiffer, Jacqueline Pfeiffer, Laschewski, Krimphoff, Garski, Freund, Jaß, Jaddatz.

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