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Am Ende obenauf möchte Bad Vilbels Maximilian Brauburger (l.), der sich in dieser Szene gegen den Hadamarer Jerome Zey behauptet, auch am Freitagabend in Baunatal sein. Foto: Jaux

Schwarze Serie beenden

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(ub). Welcher Klub überwintert in der Fußball-Hessenliga als Spitzenreiter, Tabellenführer FC Eddersheim (40 Punkte) oder dessen mit 39 Zählern auf Tuchfühlung liegender Verfolger Eintracht Stadtallendorf? Beide Vereine setzen vor den mit Spannung erwarteten direkten Duellen (30. November/8. Dezember) natürlich auf Sieg - Stadtallendorf im Gastspiel beim Schlusslicht FSV Fernwald, Eddersheim zu Hause gegen den Rangfünften Rot-Weiß Hadamar.

Mehrere Etagen weiter unten müssen sich die Wetterauer Hessenliga-Vertreter Türk Gücü Friedberg (10./23) und FV Bad Vilbel (15./17) mit anderen Problemen befassen. Sie zählen nämlich vor den Auswärtsspielen beim KSV Baunatal (14./18) und beim Aufsteiger TuS Dietkirchen (12./20) zu jenen zehn Mannschaften, die den Kampf um den Klassenerhalt definitiv noch nicht gewonnen haben.

KSV Baunatal - FV Bad Vilbel (heute, 20 Uhr):Als letztjähriger Hessenpokal-Finalist blieben die gastgebenden Nordhessen unter der Regie von Trainer Tobias Nebe bislang weit hinter den Erwartungen zurück, was vor allem an der miserablen Heimbilanz lag: Einem Sieg (über Stadtallendorf) standen im Baunataler Parkstadion drei Remis und vier Niederlagen gegenüber. Statistische Daten, die Bad Vilbels Coach Amir Mustafic nicht sonderlich beeindrucken: "Ging’s gegen Baunatal, war für uns seit dem Aufstieg angesichts der Resultate 0:1, 0:2 und 1:4 nichts zu holen." Diese schwarze Serie zu durchbrechen, haben sich die Brunnenstädter fest vorgenommen. Und zwar vor allem durch bessere Offensivleistungen. Beim torlosen Remis gegen den FC Hanau 93 begannen Alexander Bauscher, Farid Affo und Maximilian Brauburger in der Abteilung Attacke. "Das wird sich sehr wahrscheinlich ändern", verrät Mustafic, der dort mit Alexandr Railean, Zino Zampach und Aljoscha Atzberger über mehrere Alternativen verfügt. - Hinspiel: 4:1.

FV Bad Vilbel: Sememy (Klahr), Saso, Babic, Alik, Tochihara, Biehrer, Knauer, Dogan, Bauscher (?), Farid Affo, Brauburger, Zampach, Atzberger, Railean, Dananovic, Huwa, Tiago, Cichutek.

TuS Dietkirchen - Türk Gücü Friedberg (Samstag, 14.30 Uhr): Die Frage, welche Eigenschaft morgen Nachmittag im Limburger Stadtteil einen besonders hohen Stellenwert genießt, beantwortet Friedbergs Trainer Carsten Weber umgehend: "Dietkirchen spielt auf Naturrasen. Uns erwartet tiefer Boden, also sind Steher-Qualitäten enorm wichtig." Dass die vor Wochenfrist erlittene 0:5-Heimpleite gegen Hessen Kassel teamintern einen bleibenden Schaden hinterlassen habe, sei, so der Türk-Gücü-Übungsleiter, nicht zu erwarten: "Kassel war extrem gut drauf und hätte an diesem Tag gegen jeden Hessenliga-Rivalen gewonnen."

Personalbezogen wird’s bei den Kreisstädtern mit Sicherheit zwei Änderungen geben: Julian Dudda beginnt nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder im Abwehrzentrum und Erdinc Solak, dessen Arbeitsunfall drei Wochen Zwangspause nach sich zog, soll den Angriff beleben. "Kann sein, dass auch Massé Bell Bell diesmal wieder in die Startelf rücken wird", verrät Weber. Zweck aller Überlegungen: Die Kreisstädter wollen offensiver agieren. "Das war eigentlich auch gegen Kassel unser Plan", sagt Weber, "aber es hat leider nicht funktioniert." - Hinspiel: 1:4.

Türk Gücü Friedberg: Sahin (Kamber Koc), Dinler, Weigand, Dudda, Ouattara, Marra, Usic, Eren, Tesfaldet, Printemps, Solak, Toskovic, Hagley, Bell Bell, Mitrovic, Miric, Erdogan, Savic (?), Basile.

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