Eishockey, Eisbären Berlin

Schwacher Start, ohne Disziplin

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(dpa/bb). Für Trainer Serge Aubin ist es zur Routine geworden, nach Auswärtsspielen der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seine »Enttäuschung« einzugestehen. Nach dem 4:6 in Wolfsburg am Sonntag war das nicht anders. »Um ehrlich zu sein, haben wir bekommen, was wir verdient haben«, sagte der Kanadier.

Vor allem der schwache Start seines Teams hatte Aubin missfallen. »Wir waren am Anfang nicht bereit«, sagte er. »Wir haben im ersten Drittel Strafen genommen, weil wir die Füße nicht bewegt haben. Danach sind wir dem Spiel hinterhergelaufen.« Auch Angreifer Giovanni Fiore monierte die unnötigen Strafen. Schließlich hatten die Wolfsburger nicht nur in den ersten zwölf Minuten zwei Mal im Powerplay getroffen, sondern letztlich mit vier Überzahl- toren das Spiel entschieden. »Das tut weh, denn bei Fünf-gegen-fünf sind wir kaum zu stoppen«, sagte er. »Man muss diszipliniert bleiben.«

So fällt die Bilanz der Hauptstädter nach der Hälfte der Hauptrundenspiele gegen die Konkurrenten aus der DEL-Nordgruppe zwiespältig aus. In sechs Heimspielen holten sie alle 18 Punkte, auf fremdem Eis verloren sie hingegen fünf von sechs Begegnungen.

Verteidiger Kai Wissmann zeigte sich angesichts dieser Diskrepanz ratlos. »Wenn wir wüssten, woran das liegt, würden wir es ändern. Wir wollen auswärts genauso spielen wie zu Hause, aber bis jetzt klappt es einfach noch nicht.«

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