Schreiber wieder in der Startsieben

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(mro). Nach der ersten Saisonniederlage bleibt den Zweitliga-Handballern des TV 05/07 Hüttenberg nicht viel Zeit zu grübeln. Denn es steht eine englische Woche an mit dem Pokal-Highlight am kommenden Mittwoch gegen Erstligist Frisch Auf Göppingen. Doch zuerst gilt der Fokus der Ligapartie gegen den HC Elbflorenz Dresden, den man Samstag um 19.30 Uhr erwartet.

Zum Saisonauftakt zeigten sich die Blau-Weiß-Roten beflügelt von der herbeigesehnten Fanrückkehr. Nach dem 31:20-Kantersieg gegen TuS Ferndorf wird sicherlich jeder, der vor zwei Wochen dabei war, auch am Samstag wiederkommen. »Unser Ziel zu Hause ist klar: Wir wollen Dresden schlagen. Wir wollen die Zuschauer wieder so mitreißen wie zum Auftakt gegen Ferndorf«, gibt Trainer Johannes Wohlrab die Richtung vor.

Die Gäste bewiesen bereits in der Vorsaison, dass sie sich in fremden Hallen sehr wohlfühlen. Und auch in die aktuelle Spielzeit startete man mit einem 25:23-Sieg beim traditionsreichen TV Großwallstadt. Allerdings ging man in den beiden bisherigen Heimpartien gegen den TV Emsdetten und Erstliga-Absteiger Tusem Essen leer aus.

Der portugiesische Neuzugang Joel Ribeiro ist zwar wieder im Training. Für sein Liga-Debüt ist es aber wohl noch zu früh. Der in Nordhorn grippegeschwächte Hendrik Schreiber hat diese Woche wieder komplett trainiert und sollte somit in die Startsieben zurückkehren, in der es am letzten Wochenende für Niklas Theiß nur zu acht Minuten Einsatzzeit reichte. Dann wurde er von Georg Pöhle rüde gefoult. Der 18-Jährige konnte - nach gerade erst überstandener Reizung der Bizepssehne - nach dem Griff in den Wurfarm verletzt nicht mehr eingesetzt werden, sodass sogar Rechtsaußen Ryuga Fujita und der sonst zumeist in der Deckung eingesetzte Johannes Klein im Rückraum aushelfen mussten. Bei Theiß gibt es aber Entwarnung. Er hat nur eine Zerrung im Deltamuskel der Bizepssehne erlitten. Das Schultereckgelenk ist zum Glück verschont geblieben. HC-Coach Rico Göde dagegen kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Drei Saisonspiele - drei Rote Karten. Die Rückkehr nach fast einjähriger Verletzungspause hatte sich TVH-Abwehrchef Moritz Zörb anders vorgestellt. Klar fehlt nach so langer Zeit die Wettkampfpraxis. Klar kam der 25-Jährige beim Saisonauftakt in Ludwigshafen gegen Hendrik Wagner einen Schritt zu spät und wurde für diese unglückliche Situation zu Recht disqualifiziert. Doch schon gegen Ferndorf war »Rot« durchaus diskussionswürdig. Und nach dem Spiel in Nordhorn war TVH-Trainer Wohlrab aufgewühlt. »Es beginnt mit einer frühen Zeitstrafe gegen Moritz, die selbst beim Gegner keiner nachvollziehen konnte und mündet in einer fragwürdigen Roten Karte. Moritz ist durch und durch Sportsmann. Das Image des ›Rüpels‹, das ihm jetzt angehaftet, passt nicht zu ihm.«

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