Für den neuen Beienheimer Trainer Matthias Tietz steht nach der Absage der Wochenendpartie in Bad Homburg mit dem Duell gegen die SG Westend das zweite Spiel an der Seitenlinie der Reichelsheimer Stadtteilkicker an. FOTO: JAUX
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Für den neuen Beienheimer Trainer Matthias Tietz steht nach der Absage der Wochenendpartie in Bad Homburg mit dem Duell gegen die SG Westend das zweite Spiel an der Seitenlinie der Reichelsheimer Stadtteilkicker an. FOTO: JAUX

Schon jetzt unter Druck

(ace). Bei einem Teilnehmerfeld von 20 Vereinen lassen sich auch in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West durch den verspäteten Saisonbeginn englische Wochen nicht vermeiden. Am dritten Spieltag müssen die Teams erstmals auch unter der Woche spielen. Am Mittwoch sind fünf der acht Vertreter des Fußball-kreises Friedberg im Einsatz, zwischen dem SV Gronau und dem SC Dortelweil kommt es zum Bad Vilbeler Ortsteil-Derby, während Aufsteiger FSG Burg-Gräfenrode den FC Olympia Fauerbach erwartet. Der SKV Beienheim hat indes mit der SG Westend den Aufsteiger aus der Kreisoberliga Frankfurt zu Gast.

Nach den dubiosen Umständen rund um die Spielabsetzung der Auswärtspartie beim TSV Vatanspor Bad Homburg ist der Blick des neuen SKV-Trainers Matthias Tietz auf das Heimspiel gegen den starken Neuling aus dem Frankfurter Stadtteil Gallus gerichtet. Die Mannschaft von Trainer und Vereinspräsident Esad Golos war zum Zeitpunkt des Abbruchs der Vorsaison in der gut besetzten Frankfurter Kreisoberliga der Konkurrenz bereits um zwölf Punkte enteilt. "Kein normaler Aufsteiger, eine eingeschworene Truppe mit physisch starken und technisch versierten Spielern", sagt Tietz, der sich beim 2:2 Westends gegen die Sportfreunde Friedrichsdorf vor Ort ein Bild machte. Der Trainer möchte die 0:4-Auftaktniederlage gegen den SC Dortelweil vor heimischer Kulisse ausmerzen. "Das war eine Lehrstunde, aus der wir nur lernen können." In seiner Mannschaft gibt es durch die Ausfälle von Salomon Mben Bata (Kreuzbandriss) und Routinier Waldemar Patzwald Sturmprobleme. Zusätzlich wiegt die Sperre von fünf Spielen gegen Serge Mouzong wegen der Roten Karte im Auftaktspiel schwer.

Dass es für Neuling FSG Burg-Gräfenrode nach dem rokambolesken Aufstieg in der Gruppenliga schwer werden würde, "das wussten wir und hat sich in den ersten Partien bestätigt", sagt Trainer Torsten Hertz und kann die Situation "realistisch einschätzen". Nach zwei klaren Niederlagen ohne eigenem Tor kommt es in der Heimpartie gegen die ebenfalls noch punktlose Olympia aus Fauerbach darauf an, den Hebel umzulegen. Fauerbachs Spielertrainer Andreas Baufeldt sieht beide Teams schon unter Druck und erklärt: "Bei uns ist das nach zwei Niederlagen gegen starke Gegner definitiv schon der Fall." Hinter seinem Einsatz steht wegen Adduktorenproblemen ein dickes Fragezeichen.

Derby in Gronau

Derby-Time herrscht am Mittwoch auch in Gronau, wo der heimische SV den Nachbarn aus Dortelweil empfängt. Die Vorzeichen sprechen für eine klare Favoritenrolle der Gäste, die noch ohne Gegentor sind und mit zwei 4:0-Erfolgen die optimale Punktzahl vorweisen. Bei den noch punktlosen Stadtrivalen gehen die Dortelweiler laut Co-Trainer Julian Mistetzky mit "ordentlichem Selbstvertrauen" ins Spiel. Zugleich warnt er aber vor den besonderen Umständen, die so ein Derby mitbringt: "Da ist immer eine Portion Emotion dabei, wir wollen aber analog zu den zwei ersten Spielen dominant auftreten." Hinter Josh Bells Einsatz steht ein Fragezeichen, Jonas Müller ist im Urlaub und ansonsten hat Trainer Frank Ziegler die freie Auswahl.

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