Volleyball

Schockmoment für SGR

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(pm). Erst der Schock, dann der halbwegs versöhnliche Ausgang. Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Rodheim mussten sich am Samstag erst dem Hünfelder SV mit 0:3 geschlagen geben, obendrauf verletzte sich Kapitänin Anna Wacker. Im zweiten Spiel des Tages gelang jedoch ein 3:2-Sieg gegen den TV Jahn Kassel.

Gegen den Tabellennachbarn aus Hünfeld entwickelte sich das erwartet schwere Spiel. Gegen Ende des ersten Satzes mangelte es an der Konsequenz in den Rodheimer Aktionen, mit 16:25 musste dieser abgegeben werden. Im zweiten Satz folgte der Schock. Beim Spielstand von 1:3 verletzt sich Wacker, die fortan an durch Jugendspielerin und Landesliga-Debütantnin Hannah Kruckenberg ersetzte wurde. Die Piratinnen gerieten in der Folge in einen 12-Punkte-Rückstand und verloren den Satz mit 12:25. In den dritten Satz starteten die Piratinnen deutlich stärker und selbstbewusster. Die komfortable 19:12-Führung wurde aber noch hergeschenkt, der dritte Satz ging spielentscheidend mit 26:28 verloren.

Gegen Kassel zeigten sich die Rodheimerinnen von den Ereignissen des ersten Duells erholt. Die Piratinnen punkteten konsequent, eine 11-Punkte-Aufschlagserie von Diagonalspielerin Sabine Tandetzki untermauerte die Rodheimer Führung. Mit 25:9 holten sich die Rodheimerinnen den ersten Satz. Kassel reagierte nun aber viel besser auf die Rodheimer Offensive und glich nach Sätzen aus (23:25). Auch die Sätze drei und vier verliefen auf Augenhöhe. Erst ging Rodheim durch ein 25:22 wieder in Führung, dann glich Kassel aus (20:25). Die Piratinnen mobilisierten für den entscheidenden Satz nochmal alle Energiereserven. Beide Mannschaften punkteten nahezu abwechselnd und dichte Punktestände zeichneten den Satz aus. Mit großer Erleichterung ergatterten sich die Rodheimerinnen den Satz mit 15:13 und gewannen das Spiel.

SG Rodheim: Bayer, Biedenkapp, Kruckenberg, Nguyen, Päsel, Peitzsch, Schack, Schuld, Tandetzki, Wacker.

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