Motorsport

Schnabl Engineering mit Platz acht beim Reifenpoker

  • schließen

Das typische Eifelwetter hat die Motorsport-Saison 2019 auf der Nürburgring-Nordschleife bisher fest im Griff. Trotzdem hat es Schnabl Engineering als Einsatzteam von Falken Motorsports beim 61. ADAC ACAS H&R-Cup wieder unter die schnellsten zehn geschafft. Beim verregneten dritten Lauf zur VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring wurde der Porsche 911 GT3 R des Rennstalls mit Martin Ragginger und Dirk Werner auf der achten Position gewertet. Einen Doppelsieg feierte das Team Manthey im Porsche 911 GT3 R.

Das typische Eifelwetter hat die Motorsport-Saison 2019 auf der Nürburgring-Nordschleife bisher fest im Griff. Trotzdem hat es Schnabl Engineering als Einsatzteam von Falken Motorsports beim 61. ADAC ACAS H&R-Cup wieder unter die schnellsten zehn geschafft. Beim verregneten dritten Lauf zur VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring wurde der Porsche 911 GT3 R des Rennstalls mit Martin Ragginger und Dirk Werner auf der achten Position gewertet. Einen Doppelsieg feierte das Team Manthey im Porsche 911 GT3 R.

"Angesichts der schwierigen Wetterlage geht das Ergebnis in Ordnung. Ganz zufrieden sind wir aber nicht", sagte Teamchef Sven Schnabl. Das Rennwochenende hatte für die Mannschaft aus Butzbach nicht gut begonnen. Bei einem Testunfall am Freitag vor dem VLN-Rennen erlitt der BMW M6 GT3 von Falken Motorsports so schwere Schäden, dass die Mechaniker bis in die Morgenstunden des Samstags Reparaturen durchführen mussten, um das Fahrzeug erneut einsatzbereit zu machen.

Weil sowohl der Porsche als auch der BMW mit Blick auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit härteren Reifenmischungen fuhren, waren Startplätze in der absoluten Spitzengruppe nicht drin. Die Falken-Schwesterautos starteten aus Reihe zehn. Von dort aus machten Ragginger und Werner im Porsche sowie Stef Dusseldorp und Alexandre Imperatori im BMW auf den ersten Metern etliche Positionen gut. Dann aber machte das überaus wechselhafte Eifelwetter jeglicher Strategieplanung einen Strich durch die Rechnung: "Es wurde ein Reifenpoker", sagte Schnabl. "Teilweise änderte sich das Wetter innerhalb von nur einer Runde und wechselte von trocken auf nass oder umgekehrt."

Dusseldorp und Imperatori im BMW wurden jedoch ein Opfer der schwierigen Bedingungen und fuhren sich im Streckenabschnitt "Galgenkopf" auf einem Randstein fest. Zwar konnte das Fahrzeug wieder in Gang gebracht werden, allerdings nur mit Rundenrückstand. Der Falken-BMW war somit raus aus der Entscheidung und belegte schließlich Platz 29 unter 180 Fahrzeugen. Der Falken-Porsche wiederum schlug sich wacker und sah das Ziel nach 24 Rennrunden gut fünf Minuten hinter der Spitze auf Position acht.

Am 18. und 19. Mai geht es auf der Nordschleife mit dem 24-h-Qualifikationsrennen weiter. Schnabl Engineering will dann für Falken Motorsports die Grundlage für den Höhepunkt des Jahres legen, das berühmte 24-Stunden-Rennen vom 20. bis 23. Juni.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare