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Peter Schmitz (SV Friedberg-Fauerbach) erzielt 382 Ringe mit dem Revolver 44. PM

Schmitz jubelt über DM-Titel

  • VonDieter Pfeiffer
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(stp). Ganz oben auf dem Siegertreppchen stand dieser Tage Peter Schmitz vom Schützenverein Friedberg-Fauerbach bei der Deutschen Schießsportmeisterschaft in München. In der Herrenklasse III seiner Paradedisziplin 25 Meter Revolver 44 Magnum errang er mit 382 Ringen die Goldmedaille und wurde Deutscher Meister vor Emil Treuer (381/Pforzheim). Zuvor hatte er in der Konkurrenz 25 m Revolver 357 Magnum mit 365 Ringen den 24.

Platz bei den Herren III belegt. In dieser Altersklasse trat auch Heiko Lippert vom SV Gambach mit dem Kleinkalibergewehr auf 100 m stehend an. Mit 289 Ringen wurde er guter Sechster.

Ebenfalls einen schönen Erfolg erzielte Martin Lexa vom Schützenverein Nieder-Florstadt mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Juniorenklasse I des Wettbewerbs 50 Meter Freie Pistole. Mit 507 Ringen kam er hinter Nils Borrmann (524/St. Pier) auf den zweiten Rang. Lisa-Marie Schinzel von der SG Büdingen verpasste derweil die Medaillenränge, sie wurde mit 429 Ringen Vierte. In der Herrenklasse III über 50 Meter Freie Pistole kam der Nieder-Florstädter Wolfgang Kraft mit 523 Ringen auf einen guten neunten Rang.

Einen tollen Abschluss des zweiten und letzten Teils der Deutschen Meisterschaft gelang bei den Gewehrschützen Tom Barbe vom Sportschützenteam Wetterau. In der Juniorenklasse I der Konkurrenz Kleinkalibergewehr 3x 20 Schuss wurde er Deutscher Meister, holte Gold mit 573 Ringen klar vor Jonas Szabo (569/Rot-Weiß-Schützen Franken). Zusammen mit Eve Busch, der in der Juniorenklasse II mit 541 Ringen den 20. Platz belegte, erzielte Barbe in der Junioren-Mannschaftswertung mit 1114 Ringen den achten Rang. Hier fehlte der eigentlich vorgesehene Max Ohlenburger, mit dem das Team zu den Medaillenanwärtern gehört hätte. Doch dieser konnte in München nicht antreten, da er mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Lima weilte.

Ohlenburger bei Junioren-WM dabei

In der peruanischen Hauptstadt kam Ohlenburger mit 623,5 Ringen in der Disziplin Luftgewehr auf den elften Platz. In der Mannschaftswertung verpasste er zusammen mit Marc Hülsmann (620,0) und Justus Ott (617,5) nur knapp die Medaillenränge. Im Kampf um Team-Bronze musste sich das deutsche Team mit 10:16 Punkten dem spanischen geschlagen geben, wurde undankbarer Vierter.

In der Disziplin Luftgewehr Mix belegte Ohlenburger (308,8) zusammen mit Anna Janssen (313,6) mit 622,4 Zählern den elften Rang. Im Kleinkalibergewehr-Liegendkampf gab es keinen Mannschaftswettbewerb: Hier kam Ohlenburger in der Einzelwertung mit 615,8 Ringen auf den 13. Platz, während Max Braun aus Pforzheim sich mit 621,5 Ringen Bronze sicherte. Für den Wetterauer steht in den nächsten Tagen noch der Dreistellungskampf (3x 40 Schuss) mit dem Kleinkalibergewehr an.

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