Schmitt trotz Niederlage zufrieden

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Im letzten Spiel vor einer dreiwöchigen Pause, besiegte die HSG Lumdatal, Tabellenführer und nun auch neuer Meister der Handball-Landesliga der Frauen, den TSV Griedel mit 30:25 (15:13). Mit Blick auf die Tabellensituation und das Hinspiel, sicherlich ein Ergebnis das in höheren Dimensionen zu erwarten war. Die verlustpunktfreie HSG thront unangefochten an der Tabellenspitze und hatte das Hinspiel mit zwölf Toren Unterschied gewonnen. Dagegen befand sich der TSV vor dem Anpfiff mit 21 Punkten weniger auf dem achten Tabellenplatz.

Im letzten Spiel vor einer dreiwöchigen Pause, besiegte die HSG Lumdatal, Tabellenführer und nun auch neuer Meister der Handball-Landesliga der Frauen, den TSV Griedel mit 30:25 (15:13). Mit Blick auf die Tabellensituation und das Hinspiel, sicherlich ein Ergebnis das in höheren Dimensionen zu erwarten war. Die verlustpunktfreie HSG thront unangefochten an der Tabellenspitze und hatte das Hinspiel mit zwölf Toren Unterschied gewonnen. Dagegen befand sich der TSV vor dem Anpfiff mit 21 Punkten weniger auf dem achten Tabellenplatz.

Lumdatals Trainer Michael Gilbert hatte nach dem Abpfiff auch gleich passende Erklärungen dafür, dass es im Rückspiel "nur" fünf Tore Unterschied waren: "Gegner, wie heute Griedel, müssen punkten, haben nichts zu verschenken und halten daher dagegen. Zudem haben wir heute sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht, es aber souverän runtergespielt", meinte er. Ähnlich sah es sein Gegenüber Martin Schmitt, der sich darüber freute, dem Klassenprimus phasenweise erfolgreich Paroli geboten zu haben. "Ich denke, wir haben Lumdatal heute gut geärgert und unser Spiel bis zum Ende durchgezogen, ohne einzubrechen", urteilte er. Gleichzeitig strich er aber auch die Klasse des Gegners heraus: "Sobald uns Fehler unterlaufen sind, hat die HSG zugeschlagen, das Tempo angezogen und ihre große Qualität unter Beweis gestellt."

Der Auftakt des Spiels verlief für Griedel vielversprechend: Laura Brück erzielte die 1:0-Führung. Es war allerdings das einzige Mal, dass die Gastgeberinnen vorlegten. Nach zehn Minuten hatte der Spitzenreiter die Fronten mit dem 6:3 geklärt. Bis zur Halbzeitpause führte die Gilbert-Sieben anschießend mit einem Vorsprung der zwischen zwei und vier Toren pendelte.

Die Frauen aus dem Butzbacher Stadtteil kamen couragierter aus der Kabine und hatten mit dem 16:16 (M.Dietz/34.) das Spiel schnell wieder auf null gestellt. Mit vier Toren in Folge zog Lundatal mit dem 20:16 wieder davon. Bis zum 30:23 (Hasenkamp/55.) bestimmte die HSG das Geschehen und führte mit bis zu acht Toren Vorsprung (26:18/46.). In der verbleibenden Spielzeit betrieb Griedel durch Tore von Frank und Wawrzinek noch etwas Ergebniskosmetik. "Unsere weiße Weste ist weiterhin gewahrt", strich Gilbert nach dem Spiel eine für ihn und seine Mannschaft wichtige Konstellation heraus. TSV-Coach Schmitt zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Sein Fazit: "Hier mit minus fünf aus dem Spiel zu gehen ist keine Schande. Wir können erhobenen Hauptes nach Hause gehen."

TSV Griedel: Scheffer, Wicke; Knoblauch, Wawrzinek (1), Wolf, Krombach (5/2), Freitag, Gros (2), Schmitt (8/2), Brück (2), Katarina Dietz, Heisiph (2), Frank (3/1), Madelene Dietz (2).

HSG Lumdatal: Olemotz, Schön; Sauer (4/3), Schlapp (3), Franziska Müller (7), Stein, Schmidt (6/3), Hasenkamp (3), Madelene Müller (1), Fuhr (3), Bulling, Smajek (2), Cybulski (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Schetzkens/Steinbeck (Wetzlar). – Zuschauer: 80. – Siebenmeter: 8/5 – 7/6. – Strafzeiten: 4 Minuten und Disqualifikation (Gros/51.)/8 Minuten.

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