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Schlussviertel kostet VfB Friedberg den Sieg

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Friedbergs Spielertrainer Stephan Schmidt im Tor kann die Niederlage gegen Ludwigsburg nicht verhindern. 	(Foto: Jaux)
Friedbergs Spielertrainer Stephan Schmidt im Tor kann die Niederlage gegen Ludwigsburg nicht verhindern. (Foto: Jaux) © Timo Jaux

(pm) Bittere Niederlage für den VfB Friedberg in der 2. Wasserball-Liga Süd. Nach engagiertem Spiel und einer 12:9-Führung gab man die Begegnung im letzten Viertel noch aus der Hand und schenkte dem SV Ludwigsburg den Sieg, der mit 14:12 (3:3, 3:4, 3:5, 5:0) knapp ausfiel.

Die Friedberger rangieren im Klassement mit 2:10 Punkten auf dem achten Platz. Dahinter kommt nur noch Schlusslicht BSC Pforzheim mit 2:12 Zählern.

Diverse Kratzwunden bei nahezu allen Spielern des VfB belegten eine betont körperlich geführte Partie. Doch aller Einsatz nutzte nichts, am Ende stand der VfB mit leeren Händen da. Drei Viertel lang zeigte der VfB gegen die erfahrenen Ludwigsburger seinen besten Wasserball. Das konsequente Pressspiel der Ludwigsburger über das ganze Feld schaffte Freiräume für die Centerspieler des VfB, die an diesem Abend groß aufspielten. So zeigten Scerbinin, Hondrich und Vetter mehrfach sehenswerte Einzelaktionen auf der Centerposition.

Auch das Kombinationsspiel klappte, sodass sich die Gastgeber nach zunächst ausgeglichenen Spiels bis zum Ende des dritten Viertels eine 12:9-Führung heraus spielten. »Zu diesem Zeitpunkt war ich noch davon überzeugt, dass wir als Sieger das Wasser verlassen werden«, sagte Spielertrainer Stephan Schmidt. Doch im letzten Viertel ging man sang- und klanglos mit 0:5 unter.

Die enttäuschten Spieler suchten nach Erklärungen. In der Offensive war man nicht mehr engagiert genug und glücklos. In der Defensive bekam man insbesondere den siebenfachen Torschützen der Ludwigsburger, Jacob Marsh, nicht in den Griff. Auch haderten die Kreisstädter gerade in dieser Phase mit einigen aus ihrer Sicht unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen und fühlten sich benachteiligt. Dazu verabschiedete sich Centerverteidiger Tobias Hahn nach drei persönlichen Fehlern aus dem Spiel. So nahm das Unheil seinen Lauf.

Konzentration fehlt

Ludwigsburg holte Tor um Tor auf und entschied die Partie mit 14:12 für sich. Kapitän Johannes Schäfer bilanzierte nach der Partie: »Im Wasserball ist alles möglich, das haben wir heute wieder gesehen. Es wird der bestraft, der nicht über die ganze Spielzeit hoch konzentriert zu Werke geht.« Die Aufgaben werden nicht leichter, am folgenden Wochenende erwarten den VfB zwei schwere Auswärtspartien in Ludwigshafen und Darmstadt.

Friedberg: Schmidt; Vetter (2), Gail, Scerbinin (3), Hütt (1), Garcia, Hahn (1), Hondrich (2), Schäfer (1), Scholl (2), Habrich, Dietz.

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