Zum Schluss die Nerven behalten

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Somit steckt die FSG weiterhin mitten im Abstiegskampf. Unterdessen musste auch die HSG Mörlen eine Niederlage einstecken. Das Team von Trainer Frank Weidenauer unterlag dem TV Hüttenberg II mit 21:23 (10:9).

Somit steckt die FSG weiterhin mitten im Abstiegskampf. Unterdessen musste auch die HSG Mörlen eine Niederlage einstecken. Das Team von Trainer Frank Weidenauer unterlag dem TV Hüttenberg II mit 21:23 (10:9).

HSG Wettertal – FSG Gettenau/Florstadt 24:20 (12:7): Die HSG fand besser in die für beide Teams richtungsweisende Partie. In der elften Minute warf Katharina Exner das 3:1, ehe die Führung bis zur 20. Minute auf 7:3 ausgebaut wurde. Dass die Partie bis hierhin so torarm war, lag zum einen an einer guten Wettertaler Abwehr mit einer starken Irina Heller im Tor und zum anderen an einer ebenfalls guten FSG-Deckung und einer inkonsequenten Chancenverwertung der Gastgeberinnen. Bis zur Pause zeigten sich dann beide Teams aber torhungriger, sodass beim 12:7 die Seiten gewechselt wurden. Nach dem Seitenwechsel stellte FSG-Coach Daniel Ginter auf zwei Kreisläuferinnen um, was gut funktionierte. Da aber die vielen Chancen weiterhin nicht im Tor des Heimteams untergebracht wurden, lag Wettertal nach 45 Minuten "nur" mit 16:12 in Front. In der Folge kamen die Damen von Trainer David Siegel aber nicht mehr so recht in Schwung und so kämpften sich die Gäste bis zur 56. Minute auf 19:20 heran. Eine Zeitstrafe gegen die FSG verhinderte jedoch den möglichen Ausgleich und Charlotte Brückel traf erst zum 21:19 (57.) und 90 Sekunden vor dem Ende schließlich zum beruhigenden 23:20, ehe Katharina Exner den Schlusspunkt setzte. "Wir haben immer geführt und waren an diesem Tag auch besser als unser Gegner. Zum Glück haben wir zur rechten Zeit wieder unsere Chancen genutzt.", freute sich HSG-Coach Siegel, der neben Irina Heller auch Anna-Lena Bayer eine gute Leistung attestierte. Sein Gegenüber Daniel Ginter sagte nach dem Derby: "Wenn man nur eine Halbzeit Handball spielt, kann man nur schwer ein Spiel gewinnen. Wir müssen daraus lernen und es in den kommenden wichtigen Spielen besser machen."

HSG Wettertal: Heller, Marsteller; Bayer (4), Weil (3), Wolfner (3), Glaum (3), Exner (3), Brückel (3/1), Rettig (2), Kerschner (2), Reif (1), Müll, Kunzelmann, Ewald.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven, Kammel; Laura Müller (10/7), Ginter (3), Borst (3), Ende (3), Schmeißer (1), Mogk, Leonie Müller, Glaub, Schmidt, Stiefel.

Siggi Bläsche ärgert sich

HSG Mörlen – TV 05/07 Hüttenberg II 21:23 (10:9): Den besseren Start in die torarme und emotionslose Partie erwischten die Gastgeberinnen, die nach zwölf Minuten durch die starke Juliane Wagner mit 3:1 in Führung gingen. Nun kam auch die Oberliga-Reserve aus Hüttenberg besser ins Spiel und hatten beim 4:4 (18.) durch die später zehnfache Torschützin Juliana Hels den Ausgleich hergestellt. Doch Mörlen zog wieder davon (6:4/19.) und bis zur Pause sollte der TVH auch nicht mehr ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste zwar gleichziehen (11:11/34.), doch die Wetterauerinnen ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und waren beim 15:12 durch Luisa Hickel in der 39. Minute erstmals auf drei Tore enteilt, was auch an einer guten Sabrina Hahn im HSG-Tor lag. Nun schien die Partie jedoch zugunsten der Gäste zu kippen. Immer wieder verschenkte die HSG den Ball oder scheiterte an Laura Martin im Hüttenberger Tor, sodass beim 16:16 (44.) alles wieder offen war. Sieben Minuten vor dem Ende ging Hüttenberg das erste Mal seit dem 1:0 wieder in Führung (18:19/53.). Zwar glich Luisa Hickel noch einmal aus, doch die Hüttenbergerinnen fanden nun immer wieder Lücken in der Mörlener Deckung, die jetzt in einer 5:1-Formation alles versuchte. So nahmen die Gäste am Ende glücklich beide Punkte mit nach Hause, was den HSG-Vorsitzenden Siggi Bläsche ärgerte: "Wir haben einen verdienten Sieg oder zumindest einen Punkt verschenkt. Bis zur 42. Minute hatten wir gute Phasen, ehe wir uns im Angriff immer schwerer getan haben."

HSG Mörlen: Hahn, Kieninger; Juliane Wagner (7/1), Vetter (4), Kloppenberg (4/1), Hickel (4), Schneider (2), Fritz, Heil, Bühler, Theresa Wagner, Katharina Dietz.

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