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Saubere Offensive und Moral lassen TV Petterweil jubeln

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(kun) Dank einer kämpferischen Meisterleistung hat der TV Petterweil sein Landesliga-Heimspiel gegen die HSG Hochheim/Wicker mit 28:26 (12:10) für sich entschieden. Ohne die verletzten Timm Weiß, Thorsten Koch (Leistenprobleme) und Pierre Lange (Schlüsselbeinbruch) knüpfte das Team von Trainer Detlef Ernst vor 400 Zuschauern an seine gute Leistung der Vorwoche an, durfte sich diesmal jedoch verdientermaßen über das glücklichere Ende und zwei wichtige Punkte freuen. Nachdem die Mannschaft vor Wochenfrist noch knapp mit 24:26 in Oberursel verloren hatte, klettert der TVP durch sein Erfolgserlebnis nun auf Tabellenrang vier und bleibt dabei seiner Linie treu - in der laufenden Saison folgte im Petterweiler Lager einer Niederlage bis dato immer ein Sieg.

Von Beginn an war es das von Ernst bereits im Vorfeld prophezeite Kampfspiel. Die Gäste aus Hochheim agierten erwartungsgemäß mit einer 5:1-Defensive und machten den Hausherren das Leben damit zunächst enorm schwer. »Mit zunehmender Spieldauer haben wir diese Aufgabe jedoch immer besser gelöst und uns mit Bravour in die Partie gekämpft«, zeigte sich der TVP-Coach unmittelbar nach der Begegnung zufrieden mit der Leistung seines Teams, in das sich auch die Ergänzungsspieler Dusan Pettek und Felix Schneider erneut hervorragend integrierten. »Ihr Einsatz ist für uns von großer Bedeutung, damit die Stammformation hin und wieder zum Durchschnaufen kommt.«

Zwar ging der TVP vom Start weg in Führung und konnte diese bis zur Halbzeit auf zwei Treffer ausbauen, zwischenzeitlich gelang den Gästen jedoch ein ums andere Mal der Ausgleich - wobei vor allem Jannis Binder und Matthias Ochs die TVP-Defensive vor große Probleme stellten. Und auch nach dem Seitenwechsel ließ die HSG nicht locker und warf sich fünf Minuten vor dem Ende erneut bis auf ein Tor an die Hausherren heran (26:25).

»Dank einer insgesamt sauberen Offensive, die sich zu keinem Zeitpunkt unnötige Fehler erlaubt hat, gepaart mit einer bärenstarken rechten Angriffsseite, haben wir das Spiel am Ende aber alles in allem verdient nach Hause geschaukelt«, wusste der Petterweiler Übungsleiter die spielentscheidenen Faktoren am gestrigen Abend exakt zu benennen und ergänzte im selben Atemzug: »Dafür möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich ein Gesamtlob an die Mannschaft aussprechen. Wenn wir in jedem Spiel mit dieser Moral agieren, können wir Berge versetzen.«

TV Petterweil: Michalke, Malkmus; Peschke (9/6), Schneider (4), Alexander Koch (2), Kunkel (4), Kofler, Scherrer (2), Rautschka, Greife, Trovillion (1), Pettek, Ruppert (3), Hardt (3).

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