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Sascha Siek, der hier eines seiner 14 Tore - davon vier Siebenmeter - erzielt, ist der Mann des Spiels beim Auswärtssieg seines TSV Griedel beim TSV Lang-Göns.

Sascha Siek überragt

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(sks). Mit einem Auswärtssieg stoppte der TSV Griedel am Samstagabend den Lauf des TSV Lang-Göns. Angeführt von dem 14-fachen Torschützen Sascha Siek holte das Team von Trainer Dirk Schwellnuss den Sieg. Nach vier Heimpleiten in Serie war Griedel zuletzt auf den elften Tabellenplatz in der Handball-Landesliga abgerutscht. Desto besser war die Stimmung nach dem auch in der Höhe verdienten 36:30 (15:15)-Erfolg in Langgöns.

Vor 175 Zuschauern in der Karl-Zeiss-Halle legten die Gäste von Beginn an die bessere Einstellung an den Tag. Sascha Siek und der ebenfalls offensivstarke Constantin Jantos stellten durch ihre Treffer früh auf 5:1 (7.). "Da hat uns einfach die nötige Einstellung gefehlt. Wir hatten Probleme, ins Spiel zu finden", sagte der Langgönser Coach Michael Razen. Danach kämpften sich die favorisierten Gastgeber zurück ins Match und konnten durch einen Treffer von Moriz Ceh die Partie kurz vor der Halbzeitpause ausgleichen. Mehrfach gingen die Hausherren sogar mit einem Tor in Führung. Griedel ließ sich davon aber zu keinem Zeitpunkt beeindrucken und hielt den Druck aufrecht.

"Wir haben über 60 Minuten ohne Emotionen und mit zu wenig Leidenschaft gespielt", moniert Razen. Zwei Tore durch Sascha Siek zum 26:24 fungierten als Initialzündung dafür, dass Griedel ab der 45. Minute konsequent davonzog. Den so erspielten Vorsprung gab das Team von Trainer Dirk Schwellnuss nicht mehr ab, während Lang-Göns ratlos blieb. "Unser Saisonziel Aufstieg können wir damit abhaken. Wenn wir Siek und Jantos nicht in den Griff kriegen, haben wir es auch nicht anders verdient", sagte Razen. Auf Griedeler Seite war die Stimmung logischerweise um Längen besser. Die Feier über den überraschenden Erfolg beim Aufsteigsaspiranten fand nach der Rückkehr in den Butzbacher Orstteil im Vereinslokal seine Forsetzung.

TSV Lang-Göns: Schäfer, Alflen; Kludt (3), Breser (1), Schier (2/1), Jänicke (5), Weigel (4/4), Hopp (2), Schmitz, Philipp Engel (1), Krauhausen, Ceh (6), Tietböhl (1), Patrick Engel (5).

TSV Griedel: Hendrik Krüger, Roth; Sascha Siek (14/4), Strasheim, Grieb (3), Nils Siek (2), Kipp (3), Köhler, Roth, Jantos (9/5), Brunz, Schepp, Sandro Krüger (5), Marx.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Hegebart/Schönberger. - Zuschauer: 175. - Zeitstrafen: 12:12 Min. - Siebenmeter: 5/6:9/10.

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